2018 Feuer im Perjentunnel - Übungsszenario der Feuerwehren Landeck und Zams

Tunnelübung der Feuerwehren Landeck und Zams

Landeck, 05. November 2018

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Am Montag, dem 5. November wurde eine gemeinsame Übung der Feuerwehren Landeck und Zams sowie der ASFINAG im drei Kilometer langen Perjen Tunnel abgehalten. Aufgrund des großen Zuständigkeitsbereiches bei Tunnelanlagen im Bezirk Landeck sind laufende Übungen eine Grundvoraussetzung für erfolgreiche Einsätze. Übungsannahme war ein in Brand geratener LKW mit starker Rauchentwicklung in der Nordröhre des Perjentunnels. Wie im Alarmplan vorgesehen fuhren die Feuerwehren von beiden Portalen in den Tunnel ein. Die Feuerwehr Landeck fuhr mit zwei Tunnelfahrzeugen zur Brandbekämpfung in den Tunnel und versuchte als erstes das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Anschließend wurden Rettungstrupps zu den Notrufnischen entsandt, um sich den geflüchteten Fahrzeuginsassen anzunehmen und über die Querschläge in die rauchfreie Südröhre des Tunnels in Sicherheit zu bringen, diese wurden dann mittels Shuttelfahrzeugen an das Ost- und Westportal verbracht. Die Einsatzleitung und die ATS-Sammelstelle wurde mit Hilfe des KÖF und dem SRF beim Westportal aufgebaut. Mit rund 100 Mann konnten die Feuerwehren die Übung erfolgreich bewältigen. Aufgrund der groß angelegten Übung war eine Tunnelsperre von 18 bis ca. 23 Uhr erforderlich.

Fotos: (c) Feuerwehr Landeck, BFV Landeck, 2018

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2018 Landecker Feuerwehr-Flughelfer in Bad Tölz (D) auf Ausbildung

Flughelfertraining im „Bergwacht Zentrum für Sicherheit und Ausbildung“ – Bad Tölz (D)

Bad Tölz/Deutschland, 9. Oktober 2018

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Die Flughelfer der Feuerwehr Landeck absolvierten ein gemeinsames Training am Simulationszentrum für die Luftrettung. Auf dieser weltweit einzigartigen Anlage für die technische Luftrettung in Bad Tölz können sämtliche Einsatzverfahren unter erstaunlich realen Bedingungen, umweltfreundlich und effizient geübt werden. Regelmäßige Ausbildungs- und Trainingseinheiten sind Pflicht und Voraussetzung um Realeinsätze mit einem Hubschrauber durchführen zu können. Nach der Ankunft stand eine Begehung und Sicherheitsunterweisung auf dem Programm. Das Herzstück der Übungsanlage stellen die zwei originalgetreuen Hubschrauberzellen dar, welche auf zwei Kranbrücken montiert sind. Nahezu alle Situationen und Rettungsmöglichkeiten können unabhängig von Wetter und Jahreszeit an den dreidimensional steuerbaren Hubschrauberzellen simuliert und trainiert werden. Durch die Simulation des Downwashs mittels Ventilatoren, sowie durch die Licht- und Audioeffekte wird ein absolut reales Empfinden erzeugt. An der Übungsanlage können unter anderem auch Höhen- und Tiefenrettungen, Gewässerrettungen und Personenrettungen von Seilbahnen geübt werden. In einem Bergwetterraum, der auf bis zu ‑20°C gekühlt wird, können unter extremen Bedingungen auch notfallmedizinische Versorgungen trainiert werden. Rettungsdiensten ist es auch möglich, die Patientenübergabe in einem eingerichteten Schockraum zu trainieren. Die Trainingslandschaft wird neben der Deutschen Bergwacht auch von Sondereinheiten der Polizei und Bundeswehr, Flugrettungsunternehmen, Feuerwehren, Höhenrettern, Wasserrettern und dem THW genutzt.

Im praktischen Teil wurde nach einem auf unsere Bedürfnisse abgestimmten Programm das Training durchgeführt. In mehreren Trainingseinheiten wurde im speziellen das Aufnehmen und Absetzen von Personen aus unterschiedlichen Einsatzlagen mittels Hubschrauberwinde entsprechend intensiv beübt.

Fotos: (c) Feuerwehr Landeck, 2018

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2018 "Almhütte brennt" - Hubschrauberübung in Nauders

Erfolgreiche Übung auf 2000m Höhe!

Nauders, 06. Oktober 2018

Am Samstag, dem 6. Oktober 2018 fand eine große Abschnittsübung in Nauders statt. Angenommen wurde ein Gebäudebrand auf der Lapaunalpe, einer Almhütte auf 2000 Meter Seehöhe.

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An der Übung waren insgesamt 143 Mann mit 17 Fahrzeugen beteiligt: Die Feuerwehren des Abschnittes Pfunds mit Fiss, Serfaus, Ladis, Tösens, Pfunds, Nauders, aus dem Obervinschgau die Feuerwehren Reschen und Grau, die Feuerwehr Landeck mit den Flughelfern und der BZ-Mannschaft und je ein Hubschrauber von Wucher Helicopter und Heli Tirol. Da sehr viele Restaurants und Almhütten, speziell im Winter nicht ganzjährig erreichbar sind, wurde der gesamten Personen- und Gerätetransporte zum Brandobjekt mit Hilfe von zwei Hubschraubern beübt.

Das Übungsgelände wurde in mehrere Abschnitte unterteilt: Beim Berggasthof Parditsch, auf (1650 m) wurde der "Absprungplatz" als Drehscheibe für die Hubschrauberunterstützung eingerichtet. Neben den Flughelfern wurden von hier aus auch die gesamten Einsatzkräfte mitsamt der Gerätschaften zum Brandobjekt geflogen. Die Lapaunalpe befindet sich in einem unwegsamen Gelände, das für die Brandbekämpfung erforderliche Löschwasser wurde vom Lapaunbach entnommen und mittels Relaispumpen, welche per Hubschrauber eingeflogen wurden zum Brandobjekt befördert. Aufgrund der schwachen Funkverbindung wurde auch ein Gateway zur digitalen Funkabdeckung am Bazallerkopf (2160 m) installiert (das Gateway empfängt die Funksignale im DMO-Modus, ein eingeschränkter Modus bei dem direkt von Funkgerät zu Funkgerät gesendet wird, - ohne Netz - und speist sie in das digitale Funknetz - Trunkmodus - ein, somit wird der Kommunikationsfluss auch in nicht abgedeckten Bereichen gewährleistet).

Zusammenfassend konnte man die Übung erfolgreich abschließen und feststellen, dass alle beteiligten Feuerwehrkräfte bestens zusammenarbeiteten. Auch die Zusammenarbeit mit den beiden Hubschrauberbesatzungen, den Flughelfern der Feuerwehr Landeck und den anderen Feuerwehrmannschaften aus dem Obervinschgau funktionierte hervorragend.

Fotos: (c) Feuerwehr Landeck, S.R.B., 2018

Video: folgt...

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