2002_Berichte aus dem Jahr 2002

Auf dieser Seite finden Sie einige markante Einsätze und Übungen im Jahr 2002
(in chronologischer Reihenfolge)

 

FILM-Clip der Stadtfeuerwehr Landeck...

"Das Hotel "Pezina" in Flirsch a.A. brennt!" ... aufgrund dieser Meldung wurde die Feuerwehr Landeck am 2. Dezember 2002, um 06:16 Uhr, alarmiert. Zur Unterstützung der Ortsfeuerwehr sind wir mit 10 Fahrzeugen und rund 80 Mann nach Flirsch gefahren.

Bericht aus der Tiroler Tageszeitung:

Hotel nach Brand abbruchreif. Schwerer Schlag für eine Hotelierfamilie in Flirsch: Der alte Trakt des Hotels Pezina wurde am Montag ein Raub der Flammen.
FLIRSCH (hwe). Starke Rauchschwaden stiegen am Montag in der Früh vom Dach des Hotels Pezina auf. Ein Flirscher, der zur Arbeit ging, entdeckte den Rauch gegen 5.50 Uhr. Minuten später heulten die Sirenen.

Dach in Flammen:
"Der Dachstuhl stand in Vollbrand", schilderte Josef Huter, Feuerwehrkommandant in Flirsch: "Wir haben Großalarm ausgelöst." Löschtrupps aus dem Stanzertal und aus Landeck rückten an.
Mehrere Nachbargebäude waren akut gefährdet. Die Flammen breiteten sich vom Dach bis in den ersten Stock des dreistöckigen Objekts aus. Dieses war rund 100 Jahre alt. "Die wichtigsten Baustoffe sind Holz, Heraklit und Verputz", erklärt der Feuerwehrkommandant. Nach zweieinhalb Stunden war der Brand unter Kontrolle, aber erst gegen 16 Uhr konnte "Brand aus" gegeben werden.

Glück im Unglück:
Das brennende Hotel war leer. "Aber erst am Sonntag sind Gäste, die in diesem Teil des Hotels untergebracht waren, abgereist", weiß BM Bruno Traxl. Verletzt wurden allerdings zwei Feuerwehrmänner. Einer erlitt eine Schnittwunde, der andere einen offenen Unterschenkelbruch. Der Besitzer beklagt einen Millionenschaden, er hat 55 Gästebetten verloren. Und das kurz vor Eröffnung der Saison. Die Ermittler mussten vorläufig untätig bleiben. "Es ist noch zu gefährlich, das Objekt zu betreten", so einer der Beamten: "Als Brandursache kommt ein elektrischer Defekt ebenso in Frage wie eine brennende Kerze."

Bilder: Tiroler Tageszeitung und Feuerwehr Landeck

 


Übungstag in der Pontlatzkaserne.
Am 12. Oktober 2002 organisierte die Feuerwehr Landeck zum zweiten Mal nach 1998 einen "Übungstag". Gemeinsam mit dem Roten Kreuz, dem Bundesheer und Feuerwehrkameraden aus anderen Feuerwehren des Bezirkes Landeck wurden verschiedenste Übungsszenarien absolviert.
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Schwerer Verkehrsunfall im Perjentunnel: Am 21. August 2002 wurden bei einem schweren Verkehrsunfall zwei Menschen verletzt und zwei leider getötet. Um 11:30 Uhr wurde die Feuerwehr Landeck zu einem schweren Verkehrsunfall im Perjentunnel alarmiert. Ein italienischer PKW ist mit einem niederländischen LKW frontal zusammengestoßen. Wie im Alarmplan vorgesehen, ist die Feuerwehr Landeck von beiden Seiten in den Tunnel eingefahren. Dies hat sich erneut als sehr gute Taktik erwiesen, da der querstehende LKW den Zugang der Rettungskräfte zum PKW von der Ostseite fast unmöglich machte und die Einfahrt vom Westportal durch die stehende Autokolonne und entgegenkommende Fahrzeuge (die im Tunnel umdrehten) Probleme bereitete.
Das Rote Kreuz Landeck, der Notarzthubschrauber C5 und die FF Zams wurden ebenfalls alarmiert. Mit drei Bergescheren konnten dann die beiden Personen im PKW - der unter den LKW hineingerutscht war - befreit werden. Leider konnte der Notarzt nur mehr den Tod der beiden Insassen feststellen. Der Fahrer und der Beifahrer des LKW wurde bei dem Unfall mit Verletzungen unbestimmten Grades verletzt und in das Krankenhaus Zams gebracht.

Während der Bergemaßnahmen stellten wir aufgrund der Ladepapiere fest, dass der LKW als Sammelguttransport auch einen Gefahrenstoff in einem Fass (eine sehr leicht entzündliche Flüssigkeit; UN-Nummer 1393) mit sich führte. Nach einer Überprüfung der Ladung konnten wir Entwarnung geben, da das Fass beim Unfall nicht beschädigt wurde. Nach ca. 1,5 Stunden wurde der Einsatz beendet und wir rückten wieder in das Gerätehaus ein. Der Perjentunnel blieb aufgrund der Unfallvermessungs- und Reinigungsarbeiten noch ca. 3 Stunden gesperrt.

Film-Clip: Stadtfeuerwehr Landeck

Fotos: Stadtfeuerwehr Landeck



Besuch des Kindergarten Landeck (Urichstraße) bei der Feuerwehr Landeck, Bericht des Kabel-TV Landeck (2MB)

Einweihung des neuen schweren Rüstfahrzeuges der Feuerwehr Landeck (SRF) am 2. Juni 2002. Bericht des Kabel-TV Landeck (7MB)


Atemschutzübung des Abschnittes "Landeck": Am 8. April 2002 fand in Landeck eine große Atemschutzübung beim Gymnasium Landeck statt. Die Feuerwehren des Abschnittes konten zum ersten Mal dabei das neue Körperschutzfahrzeug praktisch einsetzen und testen. Mit insgesamt 120 Mann und davon 25 Atemschutztrupps (zu je 3 Mann) waren die Feuerwehren Landeck, Schönwies, Zammerberg, Stanz, Grins, Fließ, Hochgallmigg und Piller im Einsatz.

Filmbericht: Kabel-TV Landeck (6 MB)

Fotos: Philip Felbermayer


Verkehrsunfall auf der Reschenbundesstraße: Am Mittwoch, den 27. Februar 2002 (Alarm: ca. 01:30 Uhr) wurde die Feuerwehr Landeck zu einem Verkehrsunfall gerufen. Dabei kollidierten zwei PKW frontal durch ein Überholmanöver eines der Fahrzeuge. Das bereits alarmierte Rote Kreuz Landeck musste feststellen, dass eine Person im Fahrzeug durch den Aufprall so eingeklemmt wurde, dass die Bergeschere benötigt wird. Die Feuerwehr Landeck rückte mit drei Fahrzeugen und 25 Mann zur Unfallstelle aus. Der eingeklemmte Fahrer konnte rasch befreit werden und wurde vom Roten Kreuz in das Krankenhaus Zams gebracht. Bei diesem Einsatz wurde zum ersten Mal das neue schwere Rüstfahrzeug (SRF) der Feuerwehr Landeck, welches erst 6 Stunden voher eingetroffen ist, zum Einsatz gerufen.

Fotos: Stadtfeuerwehr Landeck


Filmbericht Brand eines Stadels in Perfuchs (Kabel-TV 1,9MB)
Die Feuerwehr Landeck wurde zu einem Stadelbrand im Stadtteil Perfuchs (Kristille) gerufen. Durch das schnelle Eingreifen konnte das Feuer schnell eingedämmt werden und hochwertige elektronische Geräte (im Wert von über € 80.000,--) konnten somit gerettet werden.

(Foto oben: TT, Wenzel / Fotos rechts: Stadtfeuerwehr Landeck)

Am 1. Februar 2002 wurde die Feuerwehr Landeck um 17:30 Uhr zu einem LKW-Unfall mit Gefahren-Stoff-Austritt alarmiert. Bei einem LKW-Gespann ist der Anhänger bei der Abfahrt von der Landecker Straße zum Gewerbegebiet "Fließer-Au" umgekippt und wurde dabei beschädigt. Da bei der Alarmierung weder das Ausmaß des Unfalles, noch die Gefährlichkeit der austretenden Flüssigkeit bekannt war, wurde Großalarm gegeben. Nach der ersten Erkundigung wurde festgegestellt, dass der LKW mit Heizöl beladen war und das Leck - bei dem schätzungsweise zwischen 1000 und 1500 Liter ausgeronnen sind - wurde abgedichtet. Anschließend konnte der Hänger mit Hilfe von zwei Hiabkranen wieder auf die Räder gestellt werden. Bei der Einsatzstelle wurde Ölbindemittel aufgetragen und der anwesende Referent der Bezirkshauptmannschaft stellte fest, dass das Erdreich neben der Straße abgetragen werden muss. Nach 2 Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr Landeck beendet.

 


Wasserrohrbruch in der Volksschule Landeck / Bruggen (Film, Kabel-TV - 6 MB)


Gasaustritt in Pfunds, Feuerwehr Landeck dichtet Gastank ab (Film, Kabel-TV - 1,0 MB)



Am 21. Dezember 2001, 23:10 Uhr, wurde die Feuerwehr Landeck zu einem schweren Verkehrsunfall beim Kraftwerk "Runserrau" alarmiert. Zwei PKW sind frontal gegeneinandergeprallt und die drei Insassen schwer verletzt worden. Das bereits alarmierte Rote Kreuz Landeck und zwei Notärzte übernahmen die Erstversorgung der Verletzten. Eine Person konnte ohne Schwierigkeiten geborgen werden, die beiden anderen mussten mit Hilfe der Bergeschere aus den Wracks befreit werden. Die Feuerwehr Landeck arbeitete mit drei Bergescheren und so konnte eine schonende Rettung der eingeklemmten Personen rasch bewerkstelligt werden. Die umfassend aufgebaute Beleuchtung der Einsatzstelle wurde anschließend auch von der Gendarmerie für die Unfallursachenermittlung in Anspruch genommen. Die Reschenbundesstraße war für die Dauer der Rettungs- und Bergemaßnahmen für jeden Verkehrs gesperrt und konnte nach ca. 2 Stunden wieder dem Verkehr übergeben werden.

Fotos: Feuerwehr Landeck


Verkehrsunfall auf der Arlbergbundesstraße im Bereich der "Goidingerbrücke" am Montag, den 29. Oktober 2001. Um 17:45 Uhr wurde die Feuerwehr Landeck zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen Pians und Strengen gerufen. Auf der sogenannten "Goidingerbrücke" kam es zu einem Frontalzusammenstoß zwischen einem Klein-PKW und einem Paketdienst-Fahrzeug (Mercedes Sprinter). Während der Fahrer des Paketdienstes nur leichter verletzt wurde, musste die Feuerwehr Landeck - mit 25 Mann und 4 Fahrzeugen - die beiden Insassen des anderen Fahrzeuges mit Hilfe von drei Bergescheren aus dem Wrack herausschneiden. Die beiden schwerst verletzten Personen wurden noch vorher im Fahrzeug von den beiden Notärzten (NEF und Christophorus 5) stabilisiert und erst anschließend vom Roten Kreuz Landeck geborgen. Für die Lenkerin des PKW, die der Notarzthubschrauber C-5 noch in das Krankenhaus flog, kam allerdings jede Hilfe zu spät. Die Bundesstraße war bis 20:00 Uhr für jeden Verkehr gesperrt.

Fotos: Feuerwehr Landeck

 


Tunnelübung im "Zammer-Bahntunnel" am Samstag, den 20. Oktober 2001. Aufgrund der Sperre der Bahnstrecke zwischen Landeck und St.Anton a.A. an diesem Wochenende, konnte zum ersten Mal eine realistische Übung seit der Eröffnung des Tunnels angenommen werden. Das Einsatzszenario wurde wie folgt aufgebaut: Ein Autoreisezug entgleist in der Mitte des 2 km langen Tunnels und ein entgegenkommender Zug fuhr auf diesen auf. In beiden Zügen befanden sich ca. 60 Personen und zwei Autos stürzten auf die Geleise (Einer davon geriet in Brand). 
Die - nach dem Tunnelsicherheitskonzept der ÖBB - alarmierten Feuerwehren Landeck und Zams tasteten sich mit Hilfe von Sauerstoff-Schutzgeräten, Wärmebildkameras und Twin-Pack-Atemschutzgeräten von beiden Seiten des Tunnels an die Einsatzstelle zu Fuß vor. Das gleichzeitig verständigte Rote Kreuz Landeck und Imst bauten inzwischen die Sanitäts-Hilfsstellen und einen Hubschrauberlandeplatz auf. Zwei Fahrzeuge  der Feuerwehr Landeck wurden auf den "Tunnelrettungszug" (besteht aus zwei auffahrbaren Wagons, einer Diesellok und zwei Personenwagons zum Transport der Verletzten) verladen und mit Mannschaft und Gerät an die Einsatzstelle gebracht. Die Bediensteten der ÖBB (Lokführer und Spitzenverschieber) wurden dabei ebenfalls mit Sauerstoff-Schutzgeräten (SSG) ausgerüstet. Einige Fahrgäste konnten sich selbst retten und liefen den Rettern im Tunnel entgegen. Gleichzeitig mit der Brandbekämpfung des PKW wurde mit der Rettung der eingeschlossenen und eingeklemmten Personen begonnen. Diese wurden zum Einen zu Fuß und zum Anderen mit Hilfe des Tunnelrettungszuges zum Roten Kreuz und den Notärzten ins Freie gebracht. Zum ersten Mal bei einer solchen Übung war auch das KIT (Kriseninterventionsteam) des Roten Kreuzes Landeck dabei und kümmerte sich um Verletzte und Einsatzkräfte. Insgesamt waren an dieser Übung 180 Personen der Einsatzorganisationen beteiligt. Die Übung dauerte ca. 2,5 Stunden.

Beteiligte Organisationen:

  • ÖBB (Gesamt-Einsatzleitung)
  • Feuerwehr Landeck
  • Feuerwehr Zams
  • Rotes Kreuz Landeck
  • Rotes Kreuz Imst
  • KIT (des Roten Kreuz Landeck)
  • Notarzt-Team NEF
  • Hubschrauber C5
  • Bezirkshauptmannschaft Landeck

Eingesetztes Gerät der Feuerwehr:

  • 2 Tunnelfahrzeuge
  • 1 Schweres Rüstfahrzeug
  • 1 Körperschutzfahrzeug
  • Div. andere Fahrzeuge
  • 25 Sauerstoffschutzgeräte (SSG)
  • 9 Twin-Pack-Atemschutzgeräte
  • 4 Bergescheren
  • 3 Wärmebildkameras
  • Div. Kommunikationsausrüstung
  • u.v.m.

Fotos: Feuerwehr Landeck, Toni Zangerl (TT)
... weitere Fotos von Philip Felbermayer

 


Schwerer Verkehrsunfall in der "Gföll-Galerie" (Silvretta Bundesstraße). Am Sonntag, den 14. Oktober 2001 wurde die Feuerwehr Landeck um 05:21 Uhr zu einem Verkehrsunfall alarmiert.
Auf der Silvretta-Bundesstraße (Paznauntal), zwischen Pians und See, kam es in einer Galerie zum Frontalzusammenstoß zwischen zwei PKW. Das alarmierte Rote Kreuz Landeck konnte den verletzten Fahrer des einen Fahrzeuges selbst befreien. Die zwei Insassen des zweiten PKW wurden jedoch beim Unfall so stark eingeklemmt, dass eine Bergeschere benötigt wurde. Die Feuerwehr Landeck rückte mit 4 Fahrzeugen und 25 Mann zur Unfallstelle aus. Nachdem der Notarzt und die Sanitäter die Verletzten stabilisiert hatten, wurden diese von der Feuerwehr Landeck mit Hilfe von drei Bergescheren aus dem Autowrack herausgeschnitten und geborgen. Anschließend erfolgte der Transport in das Krankenhaus Zams. Die gesperrte Straße wurde nach ca. 2 Stunden wieder für den Verkehr freigegeben.

Fotos: Stadtfeuerwehr Landeck


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