2003_Berichte aus dem Jahr 2003

Auf dieser Seite finden Sie einige markante Einsätze und Übungen im Jahr 2003.
(in chronologischer Reihenfolge)



   9. Dezember 2003

Brand eines Unterstandes im Wald oberhalb von Landeck.
Am Dienstag, 9. Dezember 2003 (19:00 Uhr) wurde die Feuerwehr Landeck zu einem Waldbrand in Stanz per Sirene alarmiert. Ca. 200 m oberhalb des letzten Gebäudes der Prandtauersiedlung hat ein "Jägerunterstand" gebrannt und auf die umliegenden Bäume übergegriffen. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden.

Filmclip: [ Kabel-TV Landeck ]

Fotos: Franz Geiger


   11. November 2003

Verkehrsunfall im Perjentunnel. Für einen 18jährigen Lenker kam jede Hilfe zu spät.
Die Feuerwehr Landeck wurde am 11. November 2003 um 02:08 Uhr mittels Stiller Alarmierung zu einem Brandverdacht im Perjentunnel gerufen. Im Tunnel stellte sich heraus, dass es einen schweren Verkehrsunfall gegeben hat. Ein 18jähriger Mann aus Landeck ist ungebremst gegen eine Wand einer Seitennische geprallt. Nachdem der Mann mittels Bergeschere aus dem Wrack befreit worden ist, konnte der Notarzt leider nur mehr den Tod feststellen.

Foto: Feuerwehr Landeck

Bericht: TT

 


   25. Oktober 2003

Feuerwehr Landeck trainiert für lange Atemschutzeinsätze.
Die diesjährige große Atemschutzübung wurde im Gebäudekomplex des Schulzentrums (HAK,HAS,FW, TFBS) im Stadtteil Bruggen durchgeführt. Dabei sind am Samstag, den 25. Oktober 2003 (von 14:00 bis 17:00 Uhr) 30 Feuerwehrmitglieder unter Atemschutz (SSG und Twin-Pack-Geräte) mit 10 Trupps zu je 3 Mann eine Übungsstrecke durchlaufen. Die schnellsten Trupps benötigten für die gesamte Strecke knapp eine Stunde. Schwierig gestalteten sich zwei Bereiche, die komplett vernebelt worden sind.
Diese Übung dient zum Einen als Training für lange Atemschutzeinsätze (zB in Tunnelanlagen oder großen Gebäuden) und bedeuten für die AS-Mannschaften eine große physische Belastung. Zum Anderen werden bei solchen Übungen große Bauwerke kennengelernt, was bei einem möglichen Einsatz die Koordination und die Orientierung fördert.

Fotos: Ph. Felbermayer; Filmbeitrag: [ Kabel-TV Landeck ]


   19. Oktober 2003

Schwelbrand in der Spinnerei Landeck
Großeinsatz für die Feuerwehren von Landeck und Zams am Sonntag, 19. Oktober 2003 in den frühen Morgenstunden: Brandalarm in der Spinnerei.
(Bericht: Gerhard Jäger, TT, FFL)
Der Brand brach gegen 7.20 Uhr im Produktionsbereich aus. Vermutlich hatte ein Detektor einen kleinen Metallgegenstand nicht erkannt. Dieser war dann mit der Baumwolle in eine Reinigungsmaschine gelangt und hatte sich dort aufgrund der hohen Geschwindigkeiten der Reinigungswalzen enorm erhitzt und den Schwelbrand ausgelöst.

Da sich ein Teil der Feuerwehr Landeck (der 1.+ 2. Zug) vom 18.-19.10.2003 auf dem trad. "Feuerwehrausflug" befand, wurde automatisch die Feuerwehr Zams mitalarmiert. Beide Feuerwehren brachten den Brand mit 12 Atemschutztrupps (zu je drei Mann) schnell unter Kontrolle. Sie waren mit insgesamt 12 Fahrzeugen und 80 Mann vor Ort (FF Landeck mit 50 Mann; FF Zams mit 30 Mann). Der Einsatz wurde um 09:30 Uhr beendet. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt.

Fotos: Geiger Franz / Filmbericht: [Kabel-TV Landeck]


   15. Oktober 2003

PKW prallte gegen Betonmauer.
Ein spektakulärer Unfall ereignete sich am Mittwoch, 15.10.2003 kurz nach Mitternacht in Landeck. Ein 30jähriger Türke war mit seinem PKW auf der Auffahrtsrampe der Arlberg-Schnellstraße (kurz vor dem Perjentunnel) unterwegs. Kurz vor der Einmündung verlor er jedoch die Kontrolle über sein Fahrzeug, überfahr beide Fahrstreifen und prallte auf eine Betonwand.
Die Stadtfeuerwehr Landeck wurde um 00.15 Uhr mittels Piepser alarmiert, da der Lenker in seinem Wrack eingeklemmt wurde. Beim Eintreffen der Feuerwehr konnte der Verletzte jedoch vom Notarztteam des Roten Kreuz Landeck geborgen und nach der Erstversorgung ins Krankenhaus nach Zams gebracht werden. Die Arbeiten beschränkten sich auf das Absichern und Ausleuchten der Unfallstelle, reinigen der Fahrbahn und binden des ausgelaufenen Motoröls. Während der Rettungs-, und Aufräumarbeiten musste die komplette Arlbergschnellstraße (S16) gesperrt werden. Anschließend wurde das Fahrzeug von einem Abschleppunternehmen abtransportiert. Der Fahrer wurde dabei unbestimmten Grades verletzt. Die Feuerwehr Landeck stand mit 4 Fahrzeugen und 32 Mann im Einsatz. Einsatzende war gegen 01:30Uhr.

Fotos: Feuerwehr Landeck   /    Bericht: TT, FFL


   06. Oktober 2003

Technisches Einsatzszenario wurde für eine Übung nachgestellt.
Am Montag, 6. Oktober 2003 wurde von der Feuerwehr Landeck eine umfangreiche technische Übung geplant und durchgeführt. Dabei wurde lt. Übungsszenario ein PKW mit zwei Insassen unter einem LKW mit Anhänger (Holztransport) begraben. Nach einer ersten Sicherung des LKW konnten die zwei Insassen des PKW aus ihrem Wrack erfolgreich befreit werden.

Fotos: Feuerwehr Landeck


   4. Oktober 2003

Heereshubschrauber assistierte bei Großübung im Extremgelände: (tt,hwe) Während der Extremhitze des vergangenen Sommers mussten die Feuerwehren besonders auf Waldbrände gefasst sein. Um auf Einsätzen in schwer zugänglichen Gelände noch besser gerüstet zu sein, probten die Feuerwehren des Abschnittes Prutz am Samstag, 4. Oktober 2003 einen Extremeinsatz unterhalb der Burg Laudegg. Ein Waldbrand im Steilgelände musste bekämpft werden. rund hundert Feuerwehrleute aus Prutz, Ried, Kauns, Faggen, Fendels, Kaunerberg, Kauntertal und Landeck rückten an. Eine Alouette des Bundesheeres flog Geräte und Löschwasser zum Brandherd.
Die Schnittstelle zwischen Hubschrauber und Feuerwehren organisierten die Flughelfer der Feuerwehr Landeck (in roten Overalls), die als Stützpunktfeuerwehr die speziellen Geräte und Kommunikationsmittel für solche Einsätze zur Verfügung hat.

Fotos: H. Wenzel, felby
Filmclip: [ Kabel-TV Landeck ]


   30. September 2003

30. September 2003; Schweizer bei Unfall am Arlberg getötet: Bei einem schweren Verkehrsunfall ist Dienstagabend auf der Tiroler Bundesstraße im Gemeindegebiet von Strengen am Arlberg (Bezirk Landeck) ein Schweizer Staatsbürger ums Leben gekommen.
Innsbruck (APA) - Das Unglück ereignete sich nach Angaben der Tiroler Sicherheitsdirektion zwischen 22 und 23 Uhr. Demnach stieß der Schweizer mit seinem Pkw frontal mit dem Wagen eines Mannes aus Landeck zusammen.Die Feuerwehr musste beide Lenker aus den Wracks schneiden. Für den Schweizer kam jede Hilfe zu spät, der Landecker wurde ins Krankenhaus Zams eingeliefert. Nähere Informationen lagen der Sicherheitsdirektion noch nicht vor. (Bericht: Tiroler Tageszeitung)

Die Feuerwehr Landeck wurde um 22:30 Uhr vom Einsatzleiter der Feuerwehr Flirsch um Unterstützung gebeten und durch die Gendarmerie per Piepser alarmiert. Beide Lenker der Unglücksfahrzeuge mussten mittels Bergeschere aus ihren Autos befreit werden.

Fotos: Feuerwehr Landeck
Filmclip: [ Kabel-TV Landeck ]


28. September 2003

Fotos: Franz Geiger

Film-Clip: [ Kabel-TV Landeck ]

Technische Hilfeleistung für das Rote Kreuz Landeck: Am Sonntag, den 28. September 2003 wurden wir mittels "Stillen Alarmierung" zu einer Hilfeleistung vom Notarzt des Roten Kreuzes angefordert. Bei einem Patienten im 2. Obergschoss eines Wohnhauses musste Reanimation durchgeführt werden. Aufgrund des beengten Stiegenhauses und des kritischen Zustandes des Patienten entschied sich die Rettungsmannschaft für eine Bergung mittels Drehleiter der Feuerwehr über das Fenster. Mit dem speziellen Aufsatz auf der Drehleiter - der dafür vorgesehen ist - können problemlos Patienten aus großen Höhen sicher und ruhig zu Boden gebracht werden. Anschließend wurde der Patient in das Krankenhaus Zams gebracht.


22. September 2003

Brandverdacht in Landeck (Lötzweg 15): Am 22. September 2003 wurde die Feuerwehr Landeck zu einem Zimmerbrand alarmiert. Nach dem Eintreffen der Feuerwehr wurde die Tür der betreffenden Wohnung von einem Atemschutztrupp aufgebrochen, da aus der Wohnung Rauch drang und dieser sich bereits im Stiegenhaus und im Keller bemerkbar machte. Zum Glück konnten wir feststellen, dass der starke Rauch sich lediglich aus dem Ofen entwickelte und aufgrund der hohen Außentemperatur das Kamin nicht optimal funktionierte. Nach ca. 30 Minuten rückte die Feuerwehr wieder in das Gerätehaus ein.

Filmclip + Bild: [Kabel-TV Landeck]


14. August 2003

Die Feuerwehr Landeck musste in Ladis ca. 2.000 Liter Heizöl umpumpen:
Am 14. August 2003 - um 11:30 Uhr - wurde die Feuerwehr Landeck mittels Piepser alarmiert. In Ladis hatte ein Hausbesitzer einen Ölaustritt im Tankraum entdeckt, nachdem erst am Tag davor der Kunststofftank gefüllt wurde. Mit 4 Fahrzeugen und 16 Mann fuhr die Feuerwehr Landeck zur Einsatzstelle und pumpte zuerst die Ölwanne leer. Bald danach zeigte sich, dass der fast volle Kunststofftank ein kleines Leck hatte und auch dieser umgepumpt werden musste. Nach Anforderung eines Öl-Tankwagens durch die BEZ Landeck und dem Aufbau der Umpumpvorrichtung (inkl. Potentialausgleiches) konnten ca. 2.000 Liter Heizöl ausgepumpt werden. Das restliche Heizöl im Tankraum wurde mittels Ölbindemittel gebunden. Nach 2 Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.
Anmerkung: Die Fa. Gutmann hat der Feuerwehr Landeck rasch und unkompliziert geholfen, obwohl sie nicht die Verursacherin des Schadens war. Die ursprüngliche Befüllung des Heizöltanks wurde von einer anderen Firma durchgeführt, die allerdings beim Abpumpen kein Fahrzeug zur Verfügung hatte.

Fotos: Feuerwehr Landeck
Filmclip: [ Feuerwehr Landeck ]


8. August 2003

Schwerer Verkehrsunfall auf der A12:
Am Freitag, den 8. August 2003 wurde die Feuerwehr Landeck um 03:05 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der A12 zwischen Zams und Schönwies alarmiert. Der Unfalllenker ist dabei von der Fahrbahn abgekommen und wurde beim Beginn einer Leitschiene in die Luft geschleudert. Das Fahrzeug ist nach ca. 60 m auf dem Dach zum Liegen gekommen und das Rotes Kreuz Landeck bzw. der Notarzt haben den Lenker und seinen Beifahrer befreien und versorgen können. Anschließend wurden die beiden unbestimmt Grades Verletzten in das Krankenhaus Zams gebracht. Die Bergeschere musste nicht mehr eingesetzt werden und die Feuerwehr übernahm den Brandschutz, die Beleuchtung und die erste Reinigung der Unfallstelle. Nach einer ca. einer Stunde konnte die auf beiden Spuren gesperrte Autobahn wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Fotos: Feuerwehr Landeck

Filmclip: [ Feuerwehr Landeck ]


3. August 2003

Gedenkmesse für verstorbene Kameraden der Feuerwehr Landeck am Zirmegg/Thial:

Am 3. August 2003 wurde die traditionelle Gedenkmesse für verstorbene Kameraden der Feuerwehr Landeck auf dem Thial bei der Florianikapelle am Zirmegg abgehalten. Bei traumhaft schönem Wetter zelebrierte Dekan Pater Erich Geir vor rund 200 Personen den Gottesdienst. Die Besucher wurden mit einem wunderschönen Bergpanorama belohnt.

Fotos: Feuerwehr Landeck

Filmclip: [ Kabel-TV Landeck ]


25. Juli 2003

Kabelbrand in einem niederländischen Fahrzeug: Mit Hilfe der kleinen Piepserschleife wurde am 25. Juli 2003 (14:40 Uhr) Alarm ausgelöst. Ein niederländischer Lenker bemerkte einen Kabelbrand in seinem Fahrzeug und musste im Stadtteil Bruggen sofort anhalten. Die Feuerwehr Landeck rückte mit 15 Mann aus und konnte das Feuer schnell unter Kontrolle bringen.

Foto: Feuerwehr Landeck


19. Juli 2003

 

Technische Hilfeleistung für die DonauChemie AG in Landeck: Am Samstag den 19. Juli 2003, gegen 08:45 Uhr bat die Donau Chemie die Stadtfeuerwehr Landeck um eine Technische Hilfeleistung. Aufgrund eines Erdschlusses der Hochspannungskabel (Baujahr 1966), die von einer Trafostation ins Werk führen, mussten die Kabel gegen neue ersetzt werden. Während dieser Arbeiten wurde das gesamte Werk für ca. 8 Stunden stromlos geschalten. Die Stadtfeuerwehr Landeck hatte die Aufgabe die beschädigten Kabel (Durchmesser ca. 90 mm) in der Trafozelle mittels Bergeschere zu trennen und zu entfernen. In weiterer Folge wurden die beschädigten Kabel, die unter einer Brücke über den Inn führen, entfernt. Die Kabel - in Metallkanälen verlegt - wurden mittels elektrischem Greifzug stückweise ausgezogen und anschließend mit der in ca. 1m lange Stücke zerteilt. Um 17:30 Uhr konnte der Einsatz beendet.

Fotos: Feuerwehr Landeck


19. Juli 2003

Chlorgas-Alarm im Schwimmbad Serfaus. Um ca. 00:30 Uhr wurde am 19. Juli 2003 Chlorgasalarm im Schwimmbad Serfaus ausgelöst. Der Bademeister verständigte daraufhin die Feuerwehr Serfaus, die wiederum sofort die für solche Einsätze spezialisierte Feuerwehr Landeck über die Gendarmerie nachalarmierte. Die Feuerwehr Landeck - Alarmierung durch Piepser - fuhr mit 6 Fahrzeugen und 36 Mann zur Einsatzstelle. Das Rote Kreuz Landeck, das ebenfalls ebenfalls verständigt wurde, fuhr mit einem Fahrzeug nach Serfaus. Nach der ersten Erkundung mussten wir feststellen, dass im "Chlor-Dosierraum" durch den automatischen Sensor Alarm gegeben wurde und die Messanzeige im Technikraum gab einen gesundheitsgefährlichen Luftanteil an Chlorgas an. Ein Öffnen und Eindringen in diesen Dosierraum ist somit nur mehr mit "Schutzstufe 3" (Atemschutz und Schwerem Schutzanzug) möglich. Die ersten drei Mann wurden mit Schutzanzug ausgerüstet und drangen in den Dosierraum ein. Vorher wurde das Hotel das unterhalb des Schwimmbades lag verständigt und die Gäste gebeten die Fenster zu schließen (Chlor ist schwerer als Luft und würde daher nach unten strömen). Um während der Öffnung der Tür ein Ausströmen von Chlorgas zu verhindern bzw. zu vermindern wurden mit einem Wassernebel die Chlorgasdämpfe niedergeschlagen.

Der erste Trupp versuchte das Leck bzw. den Fehler zu lokalisieren und setzte dabei ein Leckspray und Ammoniak ein. Nach ca. 25 Minuten wurde dieser Trupp durch einen zweiten Trupp zu je drei Mann abgelöst. Dieser zweite Schutzanzug-Trupp drehte die Ventile bei den beiden geöffneten Chlorgasflaschen zu und nahm eine eigene Messung mit dem CMS-Analysegerät vor. Diese Messung zeigte, dass der Gas anteil bereits weniger geworden ist. Nach einer weiteren Messung - ca. 10 Minuten später - wurde der MAK-Wert im Dosierraum unterschritten und der Einsatz beendet werden. Die Feuerwehr Landeck rückte um ca. 03:30 Uhr wieder in das Gerätehaus ein.

Fotos: Feuerwehr Landeck

Film: [ Feuerwehr Landeck ]


17. Juli 2003

Fotos: Feuerwehr Landeck

Filmclip: [ Feuerwehr Landeck ]

Austritt von Heizöl in Feichten/Kaunertal am 17. Juli 2003. Die Alarmierung der Feuerwehr Landeck erfolgte um 18:45 Uhr durch Auslösung der großen Piepserschleife. Beim Befüllen der Öltanks in einem Haus in Feichten ist die Verbindung eines Füllstutzens geborsten. Danach sind ca. 200 Liter Heizöl in den Tankraum geflossen. Die Feuerwehr Landeck wurde von der Feuerwehr Kaunertal um Unterstützung bei einem Gefahrenstoffunfall gebeten und ist mit 27 Mann und 4 Fahrzeugen zur Einsatzstelle gefahren. Ein Teil des ausgeflossenen Heizöls konnte gebunden und entsorgt werden. Nach ca. 1 Stunde wurde der Einsatz beendet.


15. Juli 2003

Waldbrand oberhalb von Pians - die Westbahnstrecke der ÖBB war für ca. 4 Stunden gesperrt!

 

Die Feuerwehr Landeck wurde am Dienstag, 15. Juli 2003, um 16:25 Uhr, zu einem kleinen Böschungsbrand auf der Bahnstrecke in Perfuchsberg (Gemeindegebiet Landeck) per Piepser gerufen. Das Feuer wurde durch die Bremsen eines Zuges ausgelöst. Die Feuerwehr Pians wurde gleichzeitig zu einem Böschungsbrand in Wiesberg (Gemeindegebiet Pians) gerufen. Einige Zeit später - bei der Kontrolle der Bahnstrecke zwischen diesen kleinen Brandherden - wurde ein großes Feuer auf dem unzugänglichen Bahnstück dazwischen entdeckt. Das Feuer breitete sich rasch in den Wald aus und bei der Feuerwehr Landeck wurde Sirenenalarm ausgelöst. Zusätzlich wurden die Feuerwehren Grins und Zams alarmiert. Da dieser Teil der Westbahn auf dem Gemeindegebiet Pians mit Fahrzeugen nicht erreicht werden kann, wurde zum einen ein Hubschrauber alarmiert und zum anderen ein Löschzug der Feuerwehr Landeck auf einen Zug am Bahnhof Landeck verladen.

Hubschraubereinsatz: Für den Hubschrauber, der nach ca. 30 Minuten am Einsatzort eintraf, wurde am Parkplatz der Firma Handl (Pians) ein Löschbehälter aufgestellt, von dem er das Wasser abholen konnte. Die Flughelfer der Feuerwehr Landeck gaben dabei über den Flugfunk dem Piloten die entsprechenden Anweisungen beim Abwurf und halfen beim Auftanken des Löschwasserbehälters. Die Zusammenarbeit mit dem Piloten des Innenministeriums klappte hervorragend. Nach ca. einer Stunde (und 29 Wasserabwürfen) konnte der Hubschrauber wieder nach Innsbruck fliegen.

Einsatz des Löschzuges: Nach dem Verladen eines Tanklöschfahrzeuges und eines Pumpenfahrzeuges auf die Wagons des Löschzuges der ÖBB fuhr der Zug direkt an die Einsatzstelle. Der Zug hatte auch einen Kesselwagon mit 30.000 Liter Wasser in der Garnitur und die Feuerwehrmänner aus Landeck konnten den Hubschrauber durch den Einsatz am Boden hervorragend unterstützen. Die Feuerwehr Zams fuhr ebenfalls mit ihrem "Zwei-Wegefahrzeug" bis zur Einsatzstelle und half bei der Bekämpfung des Feuers mit. Etwas später wurde dann durch eine Pumpenrelais-Leitung von der Sanna, die durch die Feuerwehr Landeck, Pians und der Löschgruppe Graf-Gurnau gemeinsam durch das unwegsame Gelände bis zum Bahngleis hinauf gelegt wurde, die weitere Wasserversorgung des Kesselwagons gewährleistet.

Zusammenfassend betrachtet kann man festhalten, das der Einsatz sehr gut funktioniert hat und das Zusammenspiel zwischen den beteiligten Organisationen Feuerwehr, Gendarmerie, Hubschrauber und ÖBB reibungslos klappte. Die vielen Übungen in den letzten Jahren haben sicherlich wesentlich dazu beigetragen. Das Feuer hatte ca. knapp einen Hektar Schutzwald vernichtet und das unwegsame Gelände war für die Hilfsmannschaften eine Herausforderung.
In Summe waren an diesem Einsatz vier Feuerwehren mit 110 Feuerwehrmänner und 18 Fahrzeugen beteiligt (Davon hatte die Feuerwehr Landeck 52 Mann und 10 Fahrzeuge). Die Westbahnstrecke konnte nach ca. 4 Stunden wieder für den Zugverkehr freigegeben werden.

Fotos: Feuerwehr Landeck, Wenzel Helmut, Codemo Walter


6. Juli 2003

  

Fotos: Dräger (Vollschutzanzug und CMS-Analysegerät)

Chlorgasaustritt im Schwimmbad Prutz. Am Sonntag, 6. Juli 2003 um 08:30 Uhr wurde in Landeck stiller Alarm ausgelöst. Der Bademeister wurde von der automatischen Alarmanlage im Lagerraum vom Austritt in Kenntnis gesetzt und glücklicherweise waren noch keine Badegäste, die man evakuieren hätte müssen, auf dem Gelände. Die Feuerwehr Prutz war bereits vor Ort und benötigte die Hilfe laut Alarmstufe 2 (Hilfeleistung bei Gefahrenstoffunfällen).
Die Feuerwehr Landeck rückte mit 4 Fahrzeugen zur Einsatzstelle aus und konnte mit zwei Trupps (zu je drei Mann), ausgerüstet mit Vollschutzanzügen, in den Flaschen-Lagerraum eindringen (beim Dosierraum sind keine Probleme aufgetreten). Bei der Kontrolle der Chlorgasflaschen stellte man bei einer Flasche ein offenes Ventil fest und zog dieses zu. Der Raum wurde anschließend mit einem Wassernebel vom restlichen Chlorgas gereinigt und abschließende Prüfungen des MAK-Wertes (Maximale Arbeitsplatzkonzentration) mit dem CMS-Analysegerät haben keinen weiteren Austritt mehr angezeigt. Nach ca. 2 Stunden konnte der Einsatz beendet werden. Der Badebetrieb konnte ab 11:00 Uhr wieder aufgenommen werden.


3. Juli 2003

Fotos: Feuerwehr Landeck

Busbrand in Fiss. Zu einem Busbrand in Fiss wurde die Feuerwehr Landeck am 3. Juli 2003 (19:45 Uhr) alarmiert. Nachdem die Feuerwehr Fiss und Ladis das Feuer gelöscht haben wurde die Hilfe der Feuerwehr Landeck beim Absaugen und Entsorgen des Diesel-Öl-Wassergemisches benötigt. Das für die Umwelt schädliche Gemisch - das dursch Sandsäcke aufgefangen wurde - wurde gebunden und in einen Behälter geschaufelt. Die weitere ordentliche Entsorgung wurde durch die Straßenmeisterei durchgeführt.

Filmclip: [ Feuerwehr Landeck ]


1. Juli 2003

Verkehrsunfall in Landeck (Öd - oberhalb des Bahnhofes). Am 1. Juli 2003 wurde die Feuerwehr Landeck zu einem Verkehrsunfall im Stadtgebiet um 12:13 Uhr alarmiert. Ein deutscher Lenker und seine Frau wollten mit einem VW-Bus aus der M-Preis-Filiale oberhalb des Bahnhofes in die Gemeindestraße einbiegen. Aus noch ungeklärter Ursache ist das Fahrzeug aber geradeaus über die steile Böschung in Richtung Bahnhof gefahren. Nachdem sich das Fahrzeug überschlagen hatte, wurde es glücklicherweise durch das dichte Gestrüp nach ca. 15 m gestoppt.

Das Rote Kreuz Landeck und der Notarzthubschrauber C5 forderten die Feuerwehr zur Unterstützung an. Die Feuerwehr Landeck fuhr mit 4 Fahrzeugen und 24 Mann zur Einsatzstelle und sicherte zuerst das Fahrzeug gegen einen weiteren Absturz. Um besser arbeiten und die Verletzten leichter bergen zu können wurde das Unterholz entfernt. Die Beifahrerin konnte von der Rettung fast unverletzt geborgen werden. Der Fahrer musste mit der Bergeschere aus dem Fahrzeugwrack herausgeschnitten werden. Nach der Erstbehandlung durch den Notarzt, konnte er mit Hilfe einer Korbtrage nach oben getragen und in das Krankenhaus Zams gebracht werden.

Fotos: Feuerwehr Landeck


30. Juni 2003

Fotos: Franz Geiger

Filmclip: [ Kabel-TV Landeck ]

Brand der Bahnböschung in Landeck. Die Feuerwehr Landeck wurde am 30. Juni 2003 um 15:00 Uhr zu einem Böschungsbrand alarmiert. Ein Zug hatte - von Richtung Arlberg kommend - durch das Bremsen an mehreren Stellen im Stadtgebiet Feuer (mehr als 20 Stellen) am Bahndamm entfacht. Durch das hochstehende Gras breiteten sich die Flammen relativ schnell aus und die Feuerwehr Landeck war schwer beschäftigt, diese Feuer und kleine Glutnester zu löschen. Nach einer Stunde konnte "Brand aus" gegeben werden und die ca. 40 Mann (mit 6 Fahrzeugen) beendeten den Einsatz. Der Zugsverkehr der Arlberg-Strecke war währen dieser Zeit gesperrt.


10. Juni 2003

Foto: Feuerwehr Landeck

Am 10. Juni 2003 wurde die Stadtfeuerwehr um 22.03 Uhr alarmiert um auf der Trams (Naherholungsgebiet oberhalb von Landeck) dringend einen Landeplatz für den Notarzthubschrauber "Christophorus 5" auszuleuchten.
Am nahe gelegenen Badeteich hatte sich ein junger Mann beim Sprung von einem Baum in das (zu seichte) Wasser schwerste Verletzungen zugezogen. Daher veranlasste der am Unfallort anwesende Notarzt einen nächtlichen Hubschraubereinsatz, um den Patienten in eine Intensivstation überstellen zu können.
Nach dem Eintreffen der Feuerwehr Landeck auf der Trams und der Einweisung durch das Rote Kreuz bzw. der Gendarmerie baute die Feuerwehr, die mit 3 Fahrzeugen und 21 Mann ausgerückt war, innerhalb weniger Minuten einen provisorischen Landeplatz und mit mehreren Scheinwerfern eine umfassende Beleuchtung auf. So konnte der Hubschrauber bereits nach kurzer Zeit landen.
Nach Übernahme des Patienten durch den Notarzt des Hubschraubers und Abklärung eines freien Intensivbettes bzw. einer Landeerlaubnis beim Zielkrankenhaus startete "Christophorus 5" um ca. 22.55 Uhr in Richtung LKH Feldkirch (Vorarlberg) und die Feuerwehr konnte den Einsatz beenden.

Filmclip: [ Feuerwehr Landeck ]


30. Mai 2003

Die Feuerwehr Landeck wurde am 30. Mai 2003 zu einem schweren Verkehrsunfall um 11:05 Uhr alarmiert:

Bericht in der Tiroler Tageszeitung v. 31.5.2003:

Tiroler Autofahrerin ungebremst in Gegenverkehr gekracht und getötet. Ungebremst ist am Freitagvormittag eine junge Tiroler Autolenkerin im Oberland in ein entgegenkommendes Fahrzeug gekracht.
Innsbruck (APA) - UDie 18-Jährige starb noch an der Unfallstelle. Die Unglücksursache war vorerst unklar.

Die Frau aus Tösens (Bezirk Landeck) hatte ihren Wagen gegen 11.00 Uhr auf der L76 im Gemeindegebiet von Fließ gelenkt. Dabei geriet sie unmittelbar nach dem Gasthaus Neuer Zoll auf die Gegenfahrbahn und prallte in weiterer Folge ohne zu bremsen gegen einen Kraftwagenzug. Der 30-jährige Lenker konnte den Zusammenstoß nicht mehr verhindern.

Für die Tirolerin kam jede Hilfe zu spät: Sie wurde bei dem Unfall so schwer verletzt, dass sie noch an Ort und Stelle verstorben ist. Die Frau musste von der Freiwilligen Feuerwehr Landeck mit der Bergeschere aus dem Autowrack befreit werden, teilte die Gendarmerie am Nachmittag mit.

Fotos: Feuerwehr Landeck


16. Mai 2003

Fotos: Feuerwehr Landeck

TUNNELEINSATZ - Brand eines Baggers im Strengener Tunnel. Für die Feuerwehr Landeck ein gefährlicher und intensiver Einsatz.
Über die Gendarmerie Landeck wurde am Freitag, den 16. Mai 2003 um 23:40 Uhr Feueralarm ausgelöst. Die Einsatzmeldung: "Brand eines Baggers in der Tunnelbaustelle Strengener Tunnel - Nordröhre. Das Feuer ist in einer Tiefe von ca. 2,6 km ausgebrochen!". Die Feuerwehr Landeck ist mit 64 Mann ausgerückt und fuhr mit 9 Fahrzeugen zur Einsatzstelle.

Am Tunnelprotal angelangt, teilte uns der zuständige Techniker der Baufirma Einzelheiten mit und sagte uns, dass sich alle Arbeiter selbst über die Südröhre in Sicherheit bringen konnten (Alle 500 m gibt es Querverbindungen zwischen den beiden Röhren). Für den Einsatz war es erschwerend, dass es in diesem unfertigen Tunnel (ohne Durchstich) noch keine Brandsicherheitseinrichtungen gibt, wie in bestehenden Tunneleinrichtungen. Es gibt in der Bauphase noch keine Brandrauchabsaugvorrichtungen, nur provisorische Löschwasserleitungen und keine Funkverbindungen.

Die Mannschaft der beiden "Tunnelfahrzeuge" mit je 7 Mann rüstete sich am Tunnelportal mit SSG-Geräten und jeweils einer Wärmebildkamera aus. Die beiden Fahrzeuge fuhren in der Südröhre ein und nahmen nach ca. 2,2 km den Querstollen zur Nordröhre. Die Sicht in der Nordröhre war gleich "null" und die prov. Baustellenlüftung war ausgefallen. Je näher sich die Fahrzeuge im Schritttempo der Einsatzstelle näherten desto höher wurde auch die Hitzeeinwirkung. Erst nach ca. 30 Minuten konnte sich die Einsatzmannschaft bis auf 60 m dem brennenden Bagger nähern. Die 14 Feuerwehrmänner mussten sich Schritt für Schritt und sahen keine 20 cm mehr. Nur durch die zwei Wärmebildkameras war eine Orientierung möglich. Während des Vorgehens kam es auch zu einer kleinen aber lautstarken Explosionen.

Gleichzeitig versuchten weitere 6 Mann mit SSG-Geräten und 9 Mann mit "Twin-Pack-Atemschutzgeräten" der Feuerwehr Landeck eine Waserversorgung aufzubauen und die Einsatzmannschaften in den Tunnelfahrzeugen zu unterstützen. Die Kommunikation über eine Funkverbindung zwischen den Einsatzmannschaften im Tunnel und der Einsatzleitung vor dem 2,6 km entfernten Tunnelportal war nur über zwei "Funkbrücken" (je zwei Feuerwehrmänner mit Atemschutz- und Funkgerät nach ca. 1000 bzw. 2200 m) im Tunnel gewährleistet.

Die Belastung für die 30 unter Atemschutz arbeitenden Feuerwehrmänner war enorm. Nach ca. 45 Minuten wurde mit dem Löschangriff ím Tunnel begonnen. Durch das bereits brennende Diesel- und Hydrauliköl musste auch Schaum als Löschmittel eingesetzt werden. Die Stromerzeuger der beiden Tunnelfahrzeuge sollten eine Beleuchtung gewährleisten. Leider erhielten sie an der Einsatzstelle nicht genügend Sauerstoff und nach ca. 2 Minuten gaben beide ihre Funktion auf und konnten vorerst nicht mehr gestartet werden.

Vor dem Tunnelportal wurde der Einsatz über die Atemschutzsammelstelle, die mit Hilfe des KÖF erstellt wurde, unterstützt. Die ersten erschöpften Feuerwehrmänner mussten nach ca. 70-80 Minuten abgelöst werden und wurden mit Transportfahrzeugen aus einer Tunneltiefe von ca. 1500 Meter in der Südröhre abgeholt (dort war auch die Rauchgrenze über den Querstollen). Zu diesem Zeitpunkt waren 5 Feuerwehrfahrzeuge der Feuerwerh Landeck mit fast 40 Mann innerhalb des Tunnels im Einsatz. Der Rest der Feuerwehrmänner war vor dem Tunnelportal bzw. in der BEZ Landeck (und als Reservemannschaft) eingesetzt.

Da die SSG-Geräte nur einmal getauscht werden können und der Feuerwehr Landeck nach dem ersten Tausch keine weiteren Geräte mehr zur Verfügung standen, wurden weitere SSG-Geräte von der Feuerwehr St. Anton und der Feuerwehr Zams angefordert. Beide Feuerwehren haben ebenfalls ein Tunnelfahrzeug mit je 7 SSG-Geräten. Die 7 Männer der Feuerwehr St. Anton fuhren um ca. 01:30 in den Tunnel ein. Die Feuerwehr Zams blieb mit den SSG-Geräten vor dem Tunnelportal als "Rettungstrupp" in Reserve, um sofort eingreifen zu können, falls ein Feuerwehrmann bzw. -trupp im Tunnel Probleme bekommt. Die Feuerwehr Pians unterstützte den Einsatz vor dem Tunnelportal bei der Einsatzleitung.

Erst um 01:45 Uhr konnte "Brand aus" gegeben werden und um 02:30 war zum ersten Mal eine Versorgung mit Frischluft wieder möglich. Ab diesem Zeitpunkt wurde es erst möglich, die Gerätschaften innerhalb und außerhalb des Tunnels zusammenzuräumen. Die Feuerwehr Landeck rückte um 03:45 wieder in das Gerätehaus ein und beendete den Einsatz.


April 2003

FILA - Feuerwehr Informationssystem LAndeck:
Eine Schülergruppe der HAK Landeck stellte ihre Projektarbeit für die Matura, das neue Einsatz-Informations-System der Feuerwehr Landeck, vor. Gleichzeitig wurde auch das neue Geografische Informationssystem (GIS) eingebunden und der Feuerwehr Landeck übergeben.

Filmbericht: Kabel-TV Landeck


7. Mai 2003

Fotos: Feuerwehr Landeck

Filmbericht: [ Kabel-TV Landeck ]

WOHNUNGSBRAND IN LANDECK. Am 7. Mai 2003 wurde die Feuerwehr Landeck zu einem Wohnungsbrand um 05:50 Uhr alarmiert.
Das erste Tanklöschfahrzeug kam genau nach 05:14 Minuten nach der Alarmauslösung an der Einsatzstelle an (dies belegt die digitale Dokumentationsaufzeichnung der BEZ Landeck und die Aufzeichnungen der Gendarmerie); das zweite Tanklöschfahrzeug folgte 25 Sekunden später. Die Feuerwehr Landeck rückte mit 55 Mann und 9 Fahrzeugen zum Einsatzort aus und musste dort bereits von der Gendarmeriestreife erfahren, dass eine Frau wahrscheinlich in den Flammen umgekommen ist. Vier Atemschutztrupps nahmen sofort die Suche nach der Frau und einem weiteren vermissten Mann auf. Zu einem späteren Zeitpunkt stellte sich glücklicherweise heraus, dass dieser im gleich gebauten Nachbarhaus seine Wohnung hatte. Der Brand war schnell unter Kontrolle aber leider mussten wir feststellen, dass sich der Verdacht der Gendarmerie bestätigte: Für die Frau gab es leider keine Chance, dem Feuer zu entkommen.

Bericht in der Tiroler Tageszeitung vom 8. Mai 2003:

Tragischer Tod in der Flammenhölle

Einen schrecklichen Tod starb am Mittwoch eine 69-jährige Pensionistin in Landeck. Sie hatte vergeblich versucht, den Brand in ihrer Wohnung zu löschen.
LANDECK (hwe). Gewaltige Flammen loderten aus dem Dach und Obergeschoß des 70 Jahre alten Wohnhauses im Stadtteil Perjen. Wenige Minuten vor 6 Uhr in der Früh traf die Feuerwehr ein. Zu diesem Zeitpunkt dürfte Inge Dietl, in deren Wohnung das Feuer ausgebrochen war, bereits tot gewesen sein.
Zuvor hatte der Nachbar Paul Kößler, der 14 Jahre lang Feuerwehrmann war, alles versucht, um das Leben der pensionierten Krankenschwester zu retten. Er war vor 6 Uhr aufgestanden, weil er auf’s WC musste: "Ich habe den Brand sofort gerochen, mein Wohnzimmerfenster stand offen."

Der junge Mann rannte zum Brandherd und sah die Frau am Balkon. Er wusste, dass sie gehbehindert war. Kößler holte eine Leiter und wollte auf den Balkon steigen: "Plötzlich schlug mir starker Rauch und Hitze entgegen. Ich sah, wie die Kleider der Frau brannten, sie hatte keine Haare mehr. Sie stürzte zu Boden. Ich habe keine Chance gehabt, über die Leiter auf den Balkon zu gelangen. Dann hab ich probiert, über den Hintereingang in die Wohnung zu kommen. Keine Chance."
Ein weiterer Nachbar hatte die Feuerwehr alarmiert. Gendarmerie, Rettung, Notarzt und Notfall-Seelsorger trafen ebenfalls ein.

"Die Hitze in der Wohnung war enorm, ich schätze 600 bis 700 Grad", schildert Herbert Mayer von der Stadtfeuerwehr Landeck, die mit 55 Mann und neun Fahrzeugen angerückt war. "Der Löschangriff war auch auf den Schutz der Nachbarhäuser ausgerichtet. Nur mit schweren Atemschutzgeräten konnten wir in die zerstörte Wohnung eindringen", berichtete Mayer. Bei der Suche nach den übrigen Hausbewohnern stellte sich heraus, dass sich alle rechtzeitig in Sicherheit hatten bringen können. Wegen der vielen Glutnester gab die Feuerwehr erst gegen 10.30 "Brand aus".

Die Brandermittler kamen freilich zu tragischen Feststellungen: Die Frau soll längere Zeit versucht haben, den Brand selber zu löschen. Obwohl sie ein Telefon besaß, unterließ sie die Alarmierung der Feuerwehr. "Der Grund dafür bleibt ein Rätsel", bemerkte ein Feuerwehrmann. Das Feuer dürfte gegen 5 Uhr ausgebrochen sein. Den Brand ausgelöst hat eine defekte Heizdecke, berichteten die Ermittler.


April 2003

Bundesheer-Hubschrauber zu Wiesenbrand angefordert. In Fendels drohte ein Wiesenbrand auf Waldgebiet überzugreifen. Für den Löscheinsatz forderte BM Scherl einen Hubschrauber des Bundesheeres an. Der Brand ist am Mittwoch gegen 14.30 Uhr auf einer Wiese im Gebiet Saurbichl in 1500 Meter Seehöhe ausgebrochen. Feuerwehren aus Fendels, Faggen, Prutz und Ried rückten in das schwierig erreichbare Gelände an. "Das Feuer breitete sich rasch aus, der Wind war zeitweise heftig", schilderte BM Heinrich Scherl, "wir mussten befürchten, dass die Flammen auf den angrenzenden Wald übergreifen. Daher habe ich die Landeswarnzentrale um einen Assistenz-Einsatz per Hubschrauber gebeten." Eine in Schwaz stationierte Alouette III des Bundesheeres startete Richtung Oberland. Während des Anfluges wurde die Feuerwehr Landeck alarmiert, wo die notwendige Hubschrauber-Löscheinrichtung (Löschwasserbehälter, Lastenkorb, Funkgeräte, etc.) für den Bezirk Landeck stationiert ist. Drei ausgebildete Flughelfer der Feuerwehr Landeck trafen gleichzeitig mit dem BH-Hubschrauber in Fendels ein und halfen beim Einsatz mit. Der Pilot beförderte Löschgerät zum Brandherd und flog mit Löschwasser über den knapp einen Hektar großen Flächenbrand. Der Wind beruhigte sich, gegen 16 Uhr war der Brand unter Kontrolle. Zur Brandursache konnten die Ermittler noch nichts sagen. Der Schaden ist laut Bürgermeister gering.

Bericht: H. Wenzel (TT) und Feuerwehr Landeck

Foto: Feuerwehr


24. Jänner 2003

LKW-Unfall in Zams mit Austritt von Dieselöl:
Am Freitag, 24. Jänner 2003 fuhr ein LKW von Richtung Imst kommend vor der Zammer Innbrücke über die Abgrenzung hinaus. Der LKW mit Anhänger stürzte über die Böschung hinunter und kam kurz vor dem Inn zum Stehen. Der Fahrer konnte nur leicht verletzt von der FF Zams geborgen werden. Beim Aufprall des LKW wurde der Treibstofftank aufgerissen und das Dieselöl gelang in den Inn. Die Stadtfeuerwehr Landeck wurde alarmiert und baute mit 15 Mann drei Ölsperren auf. Damit konnte ein Teil des Öls einer geordneten Entsorgung zugeführt werden.

Filmbericht: [ Kabel-TV Landeck ]

Fotos: Stadtfeuerwehr Landeck


6. Jänner 2003

Jahreshauptversammlung der Stadtfeuerwehr Landeck 2003 [Filmbericht: Kabel-TV Landeck]

 


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