2010_Berichte aus dem Jahr 2010

2010

Auf dieser Seite finden Sie einige Einsätze und Übungen im Jahr 2010

 

27. November 2010 - Die Feuerwehr Landeck übersiedelte in das neue EINSATZZENTRUM LANDECK


 

Die Feuerwehr Landeck übersiedelte in das Einsatzzentrum Landeck und kann ab sofort auf eine moderne Infrastruktur zurückgreifen.

Am Samstag, den 27. November 2010, ab 08:00 Uhr war es soweit. Nach dem Baubeginn im März d.J. und den nach Bauzeitplan verlaufenden Arbeiten konnte der Feuerwehrteil des Einsatzzentrums Landeck in Betrieb genommen werden. Diesem Tag ging ene genaue Planung und Einteilung der Arbeiten voraus. Den ganzen Tag über wurde eifrig sortiert, gepackt, transportiert, verräumt, gereinigt, dokumentiert, uvm., damit am Abend die Einsatzbereitschaft im neuen Haus der Leitstelle Tirol gemeldet werden konnte.

Die nun freigewordenen Räume im bestehenden Teil des Einsatzzentrums werden jetzt für die Bergrettung und Wasserrettung Landeck umgebaut. Endgültiger Fertigstellungstermin ist voraussichtlich im Juni 2011.

Link: [ Bau des Einsatzzentrums Landeck ]

Filmclip 1:[ Bau des Einsatzzentrums und Rückblick 2010 ]

Filmclip 2:[ Bericht Übersiedelung Kabel-TV Landeck ]

Fotos: Feuerwehr Landeck, (c) 2010

 


  

27. November 2010 - Inbetriebnahme der digitalen Einsatzinformationsanzeige im Einsatzzentrum

Auf den beiden Flachbildschirmen laufen normalerweise hochauflösende Bilder und Videos. Im Alarmfall wird dieses Programm unterbrochen und die betreffende Einsatzinformation für die Einsatzkräfte angezeigt (Beispielbild siehe oben). Nach 15 Minuten läuft wieder automatisch das normale Programm.

Foto: (c) Feuerwehr Landeck
 


Einsatzinformationen ...
digital, schnell, umfassend und dynamisch

Die Feuerwehr Landeck nimmt das tirolweit erste digitale Einsatzinformationssystem auf zwei Flachbildschirmen in Betrieb. Die von der Leitstelle Tirol übermittelten Einsatzinformationen werden normalerweise auf einem Computer-Ausdruck oder mittels Alarmfax den Einsatzmannschaften übermittelt. Diesen Ausdruck sieht dann allerdings nur der Einsatzleiter bzw. der erste Fahrzeugkommandant. Die Feuerwehr Landeck hat im neuen Einsatzzentrum zwei Flachbildschirme installiert, auf denen diese Einsatzinformationen innerhalb von 15 bis längstens 30 Sekunden nach dem Alarm auf den großen Bildschirmen abgebildet werden. Folgende Informationen können von den einrückenden Einsatzkräften sofort im Gang und im Umkleidebereich erfasst werden:

  • Alarmzeit
  • Einsatzcode
  • Einsatztext
  • Einsatzkarte mit den örtlichen Einsatzinformationen (Zufahrt, Hydranten, Gefahren, BMA, usw.)
  • Ausrückeorder: bei der Ausrückeorder wird je nach Einsatz die Anzahl, der Typ und die Reihenfolge der Fahrzeuge automatisch festgelegt und angezeigt.
    Bedeutung der Farben:
    GRÜN = diese Fahrzeuge müssen sofort (in dieser Reihenfolge) ausrücken
    GELB = diese Fahrzeuge können je nach Besatzung ausrücken
    Nicht aufgeführte Fahrzeuge düfen bei diesem Einsatz nicht ausrücken (bzw. nur nach ausdrücklicher Genehmigung durch den Einsatzleiter)

5. November 2010 - Tunnelübung im Koralmtunnel/Kärnten


 

Die Feuerwehr Landeck nahm aufgrund einer Einladung an der Koralmtunnelübung in Kärnten teil.

Ziel dieser Übung war es, die Vordringzeiten eines SSG-Trupps zur Menschenrettung in einem Baustellentunnel zu ermitteln. Dazu waren mehrere Feuerwehr-Trupps aus den Bundesländern Kärnten, Salzburg, Steiermark und Tirol eingeladen. Nach ärztlichem Check und allgemeiner sowie sicherheitstechnischer Unterweisung mussten die Trupps bei gänzlich verklebten Atemschutzmasken und voller Ausrüstung exakt eine Stunde in den Tunnel einmarschieren. Druck und Vordringtiefe wurde von zwei Beobachtern laufend notiert und nach außen übermittelt. Im Anschluss war die gesamte Länge auf dem Rückweg wieder zu absolvieren. Zum Abschluss erfolgte nochmals ein ärztlicher Check und die Dokumentation. Die Leitung dieser Übung übernahmen BFK Egon Kaiser und Bernhard Schütz.

Bestens versorgt, wurde anschließend im Rüsthaus der FF St.Andrä der Ablauf nachbesprochen und die gemachten Erfahrungen zum Einsatz bei Tunnelanlagen ausgetauscht.

Fotos: Sicherheitstechnik Kaiser, (c) 2010

 

5. September 2010 - Gipfelmesse der Feuerwehr Landeck auf dem Thial

 
Traditionelle Gipfelmesse auf dem Thial

Obwohl das Wetter vom Tal aus betrachtet nicht optimal war, wurde die traditionelle Gipflemesse der Feuerwehr Landeck am Thial wieder organisiert. Alle, die trotzdem den Aufstieg in Angriff nahmen, wurden von einem überwältigenden Ausbilck belohnt. Knapp unterhalb des Zirmeggs konnte man die Nebeldecke hinter sich lassen und bei wolkenlosem Himmel dem Gipfel entgegenwandern. Seit 31 Jahren wurde diese Gipfelmesse von Pfarrer Karl Plangger abgehalten. Da es ihm heuer leider nicht möglich war, wurde die Messe zum ersten Mal von unserem Feuerwehrkurat Dekan Martin Komarek zelebriert. Die ca. 60 Besucher wurden mit einem wunderschönen Bergpanorama belohnt. Ein paar Impressionen sehen Sie auf den folgenden Bildern.

Fotos: Feuerwehr Landeck, (c) 2010


 

August 2010 - Zahlreiche Einsätze wegen Wespennester

 
Die "Wespensaison" hat begonnen!

Immer wieder muss die Feuerwehr Landeck wegen der lästigen Insekten zu Hilfe kommen. Bei dem hier angeführten Einsatz haben sich die Wespen durch ein Holzbrett gefressen und in der Dachisolierung eingenistet.
Die Bewohner bemerkten die Wespen durch das Summen in der Dachschalung im Schlafzimmer und ruften uns zu Hilfe.

Fotos: (c) Feuerwehr Landeck

25. Juli 2010 - Gedenkmesse der Feuerewehr Landeck bei der Zirmegg-Kapelle

 

 
Am 25. Juli 2010 wurde eine Gedenkmesse für verstorbene Kameraden der Feuerwehr Landeck auf dem Thial bei der Florianikapelle abgehalten.
Diakon Karl Gatt aus Galtür zelebrierte vor rund 60 Personen einen feierlichen Wortgottesdienst. Die ungünstigen Wettervorhersagen traten nicht ein und die Besucher konnten die Bergwanderung und das Panorama genießen.

Fotos: (c) Feuerwehr Landeck

12. Juli 2010 - Hochwasser und Vermurungen im Bezirk Landeck


 

Nach zahlreichen – zum Teil sehr großen – Murenabgängen ist das Paznauntal teilweise weiterhin von der Außenwelt abgeschlossen. Die Unwetter der vergangenen Nacht hatten im Oberland schwerwiegende Folgen.

Landeck, Imst – Kurz nach 20 Uhr gingen die ersten Meldungen bei der Tiroler Leitstelle ein. Im Tiroler Oberland gehen zu dieser Zeit schwerste Unwetter nieder. Heftige Regenfälle, begleitet von Hagel und peitschenden Windböen sorgte zuerst für unbequeme Abendstimmung, die dann aber umschlug, als Bäche über die Ufer traten und dann auch noch zum Teil riesige Muren folgten.

Zahlreiche Straßensperren

Hauptsächlich betroffen waren die Bezirke Landeck und Imst. Murenabgänge oder Überschwemmungen führten zur Sperre der B171 in Strengen, der Paznauntalstraße (B188) zwischen See und Kappl, der L16 im Gemeindegebiet von Jerzens, der L68 in Flirsch und der Hahntennjochstraße (L246).
Aber nicht nur Straßensperren – die teilweise bis in die frühen Dienstagmorgenstunden aufrecht blieben – waren die Folge. Auch Personen waren betroffen.
Etwa bei Strengen, wo sich die mehr als zwei Kilometer lange Tobelbachmure gelöst hatte und dann auf der Höhe des neuen Feuerwehrhauses auf die B171 schoss, wie die Polizei der TT schilderte. Heftiger Hagelschlag auf der Alpe Dawin soll ein Mitauslöser gewesen sein.
Es mussten Häuser evakuiert werden, die Straße, die auf gut 20 Metern komplett verlegt war, wurde gesperrt. Die Suche nach Verschütteten verlief negativ.

2500 Meter lange Mure verschüttet die Paznaunstraße

Mit einer besonders großen Mure haben es die Rettungskräfte zwischen Ischgl und Mathon zu tun. Dort musste die B188 gesperrt werden, nachdem eine mindestens 2500 Meter lange Mure die Strasse blockiert hatte.
Im Weiler Brandau, im Gemeindegebiet von Kappl, wurden mindestens 50 Häuser evakuiert, berichtet die Tiroler Sicherheitsdirektion. 250 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden. Sie konnten teilweise noch in der Nacht in ihre Häuser zurückkehren, nachdem sich die Situation entspannt hatte.

Mure mitten in Kappl

Derzeit sind die Einsatzkräfte in Kappl mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Die Mure hat auch mitten im Ortszentrum Schäden angerichtetet.
In Flirsch kämpfte man auf der L68 im Bereich einer Brücke gegen die drohende Verklausung. (Bericht: www.tirol.com)

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Noch in der Nacht wurde die BZ Landeck von der Feuerwehr Landeck besetzt und unterstützte die Bezirkseinsatzleitung in ihrer Arbeit. Gleichzeitig wurden von der Landesfeuerwehrschule in Telfs 10 Schmutzwasserpumpen organisiert und am nächsten Tag nach Kappl geliefert.

Fotos: (c) Feuerwehr Landeck

7. Juli 2010 - Kellerbrand in Landeck


 

Brenzlige Situation bei einem Kellerbrand in Landeck

Um 10:30 Uhr wurde stiller Alarm aufgrund eines "Brandgeruches" in einem Mehrparteienhaus in Landeck ausgelöst. Drei Fahrzeuge fuhren zur Einsatzstelle und mussten feststellen, dass tatsächlich ein Feuer im Keller ausgebrochen war. Während die Bewohner aufgefordert wurden, die Türen zu schließen und das verrauchte Stiegenhaus nicht mehr zu benutzen, übernahmen die ersten beiden Atemschutztrupps die Brandbekämpfung. Gleichtzeitig wurden mittels Sirene weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr Landeck nachalarmiert und der Haupthahn für die Gasversorgung geschlossen. Das Stiegenhaus im 6-stöckigen Haus konnte mittels Druckluftbelüfter rauchfrei gehalten und über eine zweite Kellerstiege der Löschangriff vorgenommen werden.

Glücklicherweise konnte ein Atemschutztrupp rasch einen vollen Benzinkanister, der im Keller gelagert wurde, finden und die Kühlung vorrnehmen. Der durch die Hitze bereits "ausgebeulte" Metallkanister konnte anschließend in Sicherheit gebracht werden. Ein Bersten des Kanisters hätte fatale Folgen haben können. Probleme bereitete auch die Styropor-Isolierung an der Kellerdecke, die sich durch die Hitze verflüssigte und auf die Atemschutzmänner heruntertropfte.

Die Feuerwehr Landeck konnte nach ca. 2,5 Stunden den Einsatz beenden und in die Feuerwehrhalle wieder einrücken. Verletzt wurde bei diesem Feuer niemand und die Höhe des Sachschadens ist derzeit nicht bekannt. Die beschädigten Stromleitungen im Keller müssen erneuert und die Gasleitung auf Dichtheit kontrolliert werden.

Fotos: Feuerwehr Landeck, (c) 2010

28. Mai 2010 - Glück bei einem LKW-Brand auf der Arlbergschnellstraße/S16


Fotos: (c) Feuerwehr Landeck

Der Südtiroler Fahrer eines LKW konnte diesen trotz des entstehenden Feuers noch aus dem Strenger Tunnel fahren.

Kurz vor 03:00 Uhr bemerkte der Fahrer im Rückspiegel des Fahrzeuges ein Feuer im Bereich des Auspuffanlage. Er konnte den LKW gerade noch aus dem Strenger Tunnel herausfahren und dann anhalten. Die Feuerwehr Landeck wurde inzwischen von der Tunnelwarte St. Jakob über die Leitstelle Tirol mittels Sirene alarmiert, da nicht bekannt war, ob der LKW Gefahrgut geladen hatte oder sich noch im Tunnel befand.

Der Fahrer übernahm nach dem Stopp die erste Löschhilfe mittels zweier Feuerlöscher und mit einem Hochdruckrohr der Feuerwehr konnte das Feuer endgültig gelöscht und dann die Auspuffanlage gekühlt werden. Das Fahrzeug wurde anschließend von einem Abschleppdienst zur Reparatur gebracht.

Die Feuerwehr Landeck war mit zwei Tunnellöschfahrzeugen und 14 Mann vor Ort und konnte nach einer knappen Stunde den Einsatz beenden.


 

25. Mai 2010 - Waldbrand unterhalb der Arlbergbahn-Bahnstrecke


 

Fotos: (c) Feuerwehr Landeck

Ein kleiner Waldbrand an einer schwer zugänglichen Stelle in Pians erforderte die Hilfe eines Löschhubschraubers der Polizei.

Die Feuerwehr Pians wurde zu einem Waldbrand oberhalb der Silvretta-Bundesstraße alarmiert. Aufgrund der Unzugänglichkeit wurde ein Hubschrauber und die Flughelfer der Feuerwehr Landeck nachalarmiert. Der Brandplatz lag knapp unterhalb der Arlbergbahnstrecke in steilem Gelände und war schwer zugänglich.

Neben dem Schloss Wiesberg wurde der Basisplatz für den Hubschrauber eingerichtet und für die Wasserversorgung mit 3 TLF der Feuerwehren Landeck und Pians ein Pendelverkehr vom Kraftwerk Wiesberg im Tal organisiert, um den Löschwasserbehälter für den Hubschrauber zu füllen. Gleichzeitig wurde von der Feuerwehr Pians über ca. 400 m im Gelände eine Löschwasserleitung aufgebaut. Da die Löschleitung über die Bahnstrecke geführt werden musste, war es notwendig die Westbahnstrecke für ca. 1,5 Stunden zu sperren. Während der Löscharbeiten wurde auch die Bundesstraße zeitweise wegen Steinschlag gesperrt. Nach ca. 2 Stunden konnte der Brand erfolgreich gelöscht werden.

Filmclip: [ (c) Feuerwehr Landeck ]


 

21. Mai 2010 - Wohnhausbrand in Flirsch


 

Fotos: (c) Feuerwehr Landeck

Feuer in Flirsch - Vizebürgermeister und Bäcker beim Löschen verletzt

Zwei Verletzte hat das Feuer der Bäckerei in Flirsch am Freitagvormittag gefordert. Ein Großbrand konnte verhindert werden.

Kurz vor 10 Uhr hat es am Freitag im Stanzertal einen Großeinsatz der Feuerwehren gegeben. Im Ortszentrum von Flirsch stand der Dachstuhl der Bäckerei in Flammen, meldete die Polizei. Bei dem Feuer wurden der Vizebürgermeister von Flirsch, Werner Mungenast, und der Besitzer der Bäckerei verletzt. Der Bäckeibesitzer wurde mit dem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Der Vizebürgermeister sei bei den Löscharbeiten zusammengebrochen und wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Spital eingeliefert. Beide sind bei der Feuerwehr.

Kurz vor 11 Uhr waren die Flammen bereits gelöscht. Es rauche aber noch sehr stark, berichten Zeugen vom Brandort. Feuerwehrmänner kämpfen mit schwerem Atemschutz gegen die letzten Glutnester. Der Dachsstuhl stand im Vollbrand, meldete die Polizei kurz nach 11 Uhr. Andere Gebäude seien nicht in Gefahr gewesen.

Es gibt auch bereits einen ersten Verdacht, was das Feuer verursacht haben könnte. Demnach seien auf dem Dach der Bäckerei Flämmarbeiten durchgeführt worden. Bestätigung für die Brandursache liegt noch keine vor. (Bericht: www.tirol.com)

Rund 40 Minuten später, um 10:33 Uhr wurde ein weiterer Alarm in Landeck ausgelöst. Die Feuerwehr Landeck war mit 44 Mann und 7 Fahrzeugen im Einsatz und konnte nach ca. 2 Stunden wieder in das Gerätehaus einrücken.

Videoclip: [ (c) Feuerwehr Landeck ]


 

7. Mai 2010 - Tunnelübung im Strenger Tunnel


 

Feuer im Tunnel! So lautete die Einsatzmeldung für eine große Tunnelübung der Feuerwehr Landeck im zweiröhrigen Strenger Tunnel

Mit 10 Fahrzeugen und 70 Mann absolvierte die Feuerwehr Landeck eine Übung im stark verrauchten 7 km langen Tunnel. Die Übungsannahme war, dass aufgrund eines Auffahrunfalles mit mehreren Fahrzeugen ein Feuer in der Nordröhre ausbrach. Einige Personen konnten sich in die Notrufnischen retten und alarmierten über die Tunnelwarte St. Jakob die Feuerwehr Landeck. Mit 38 Mann, die alle nahezu gleichzeitig von zwei Seiten unter schwerem Atemschutz (SSG- oder ATS-Geräten) in den Tunnel vordrangen, konnte die Brandbekämpfung und die Rettung der eingeschlossenen Personen in Angriff genommen werden. Auch das LUF60 kam erfolgreich zum Einsatz. Nach ca. 2 Stunden konnte die Übung beendet und der Tunnel wieder der ASFINAG übergeben werden.

Film: [ Videoclip der Feuerwehr Landeck]

Fotos: (c) Feuerwehr Landeck

 

6. Mai 2010 - Arbeitsunfall in Zams

Das Rote Kreuz Landeck bat um Einsatzunterstützung bei der Bergung eines Schwerverletzten vom Dach einer Garage.

Bei den Arbeiten an einem Dachstuhl stürzte ein Arbeiter auf das darunter befindliche Garagendach und verletzte sich am Kopf schwer. Der alarmierte Notarzt und das Rote Kreuz versorgten das Unfallopfer und alarmierten die Drehleiter der Feuerwehr Landeck. Aufgrund der Schwere der Verletzung war es notwendig, den Mann sehr schonend und waagrecht zu bergen. Mit Hilfe der Drehleiter konnte die Bergung dann rasch durchgeführt und der Verletzte in das Krankenhaus Zams gebracht werden.

30. April 2010 - Waldbrand in Ischgl

Ischgl: Waldbrand unterhalb einer Seilbahn
Immer wieder kommt es in letzter Zeit aufgrund der Trockenheit zu Waldbränden. Am 30. April gegen 17.00 Uhr wurde die Feuerwehr Ischgl und die Feuerwehr Landeck mit den Flughelfern alarmiert, direkt unterhalb einer Seilbahn war ein Brand ausgebrochen.

Die Zufahrt zu dem Brand in der Nähe der Bergstation der Fimbaseilbahn war noch schneebedeckt, sie musste erst von der Silvretta-Seilbahn geräumt werden. Dann konnte die Feuerwehr Ischgl erst mit ihrem Löschgerät zur Brandstelle vordringen. Der in der Zwischenzeit alarmierte Polizei-Hubschrauber zur Löschunterstützung wurde von den Flughelfern der Feuerwehr Landeck beim Sportplatz Ischgl eingewiesen.

Der Brand konnte dann von den 70 Feuerwehrleuten rasch gelöscht werden und mit dem Hubschrauber wurde nur mehr ein Kontrollflug durchgeführt.. Zum Glück wurde das Seil der Bahn nicht beschädigt, denn die Brandstelle lag genau unter der Seilbahn.

Die Brandursache musste noch geklärt werden. Möglicherweise war es eine Zigarette, die ein Fahrgast aus einer Gondel warf.

Die Feuerwehr Landeck konnte nach rund einer Stunde wieder einrücken.

Fotos: (c) Feuerwehr Landeck

19. bis 21. April 2010 - Löschtraining im RISC-Ausbildungscenter / Rotterdam


 

Fotos: (c) Feuerwehr Landeck

Drei Mann der Feuerwehr Landeck wurden zu einem Feuerlöschtraining im RISC Rotterdam eingeladen und konnten neue Erfahrungen gewinnen.

Vom 19. bis 21. April 2010 konnten wir mit 32 weiteren Kameraden aus Österreich, China und Deutschland an einer Fortbildung für LUF60-Betreiber bei Falck-Risc in Rotterdam teilnehmen. Die Fortbildungsveranstaltung wurde von der Firma Rechners  in Zusammenarbeit mit der BTF Chemiepark Linz organisiert. Nach einer kurzen Begrüßung, der Ausfassung einer Einsatzbekleidung und einer Sicherheitsunterweisung durch den Instructor Marc, der uns bei den Trainingseinheiten zur Seite stand, wurden einige Szenarien mit dem LUF60 trainiert.  Der Schwerpunkt dabei lag auf dem taktisch richtigen Einsatz des LUF 60 bei der industriellen Brandbekämpfung bzw. beim Einsatz des LUF 60 zum Abschirmen und Kühlen von Anlagen oder Anlagenteilen. Weiters wurden auch die verschiedenen Löschmittel bei unterschiedlichsten Brandszenarien in Zusammenhang mit dem raschen Löscherfolg erprobt.

Folgende Szenarien wurden trainiert:

  • Brandbekämpfung bei Flüssigkeitsbränden
  • Brandbekämpfung bei Flüssiggasbränden
  • Brandbekämpfung in 3-stöckigem Industriegebäude (an einer Prozessanlage)
  • Tankwagen in brennender Großfläche ( 2400l Superbenzin)

Nach Abschluss jeder Übung wurde bei der objektiven Nachbesprechung der Ablauf analysiert. Bei diesen optimalen Übungsvoraussetzungen hatten wir die Möglichkeit, bei vielen Einsatzszenarien den LUF 60 zu testen und an unserer Einsatztaktik zu feilen bzw. diese zu trainieren.

  • Weitere Bilder und Informationen: [ weiter ... ]
  • Videoclip:[ folgt in Kürze ...]

26. März 2010 - Sturmschaden in Landeck

Aufgrund eines Gewittersturmes wurde die Feuerwehr Landeck zu zwei Einsätzen alarmiert.

Bei einem Wirtschaftsgebäude in der Fischerstraße hob der Wind das Blechdach an und der Kamin drohte herunterzufallen. Die Feuerwehr Landeck befestigte das Blechdach wieder und entfernte die losen Teile beim Kamin. Nach einer halben Stunde war dieser Einsatz beendet. Beim zweiten Einsatz musste eine große Kunststoffplane von einer Baumspitze entfernt werden.

Fotos: (c) Feuerwehr Landeck

30. Jänner 2010 - PKW-Brand in Landeck

Fotos: (c) Feuerwehr Landeck
 

PKW ging in Flammen auf

Aus bisher unbekannter Ursache fing ein PKW am Landecker Busbahnhof um ca. 02:30 Uhr Feuer. Die sofort alarmierte Feuerwehr Landeck konnte den Brand im Innenraum des PKW rasch löschen und nach ca. 30 Minuten wieder einrücken. Der PKW wurde schwer beschädigt und die Polizei Landeck ermittelte wegen der Brandursache, da ein halbvoller Benzinkanister sichergestellt wurde.


 

15. + 16. Jänner 2010 - Tunnellöschtraining der Feuerwehr Landeck im IFA in Balsthal/Schweiz


 

Fotos: (c) Feuerwehr Landeck

Seit ca. 2 Jahren gibt es einen kontinuierlichen Erfahrungsaustausch im Bereich "Tunneleinsätze" zwischen dem IFA Balsthal in der Schweiz und der Feuerwehr Landeck. Nach mehreren Kontakten war es nun soweit: Die Feuerwehr Landeck konnte als erste ausländische Feuerwehr mit 12 Mann und ihren eigenen Fahrzeugen bzw. Geräten nach Balsthal fahren und ein intensives Tunnel-Löschtraining absolvieren.

Das Interkantonale Feuerwehr-Ausbildungszentrum (IFA) ist das größte und modernste Feuerwehr-Ausbildungszentrum der Schweiz und betreibt in Balsthal (SO) und Lungern (OW) zwei Ausbildungs- und Trainingsstätten. Den Angehörigen der Schweizer Feuerwehr und anderer Ereignisdienste (z.B. SBB) stellt das IFA optimale Trainingsanlagen zur Verfügung, auf denen der Ernstfall realitätsnah, effizient und sicher trainiert werden kann. Das IFA hat sich - vor allem wegen der vielen und langen Schweizer Tunnelanlagen - auf die Aus- und Weiterbildung für Tunneleinsatzkräfte spezialisiert und die größte und modernste Tunnelübungsanlage in Europa gebaut..

Tunnelübungsanlage in Balsthal

Herzstück der Übungsanlage in Balsthal ist ein 260 m langer kombinierter Strassen- und Bahntunnel mit ein- und zweispurigen Streckenabschnitten, Bahnperron und unterschiedlichen horizontalen und vertikalen Flucht- und Rettungswegen. Parallel dazu verläuft ein überdruckbelüfteter Stollen mit Schutzraum. Über eine kurze zweite Röhre und den Querschlag erfolgt die seitliche Zufahrt. Insgesamt stehen drei Portale mit grosszügigen Vorplätzen zur Verfügung. Das integrierte Übungsparkhaus dient zur Darstellung von Tiefgaragenbränden und zur Durchführung von Übungen mit mobilen Hochdrucklüftern.

Für Balsthal sind folgende gasbefeuerten Brandstellen vorgesehen: Personenwagen, Lieferwagen, Lastwagen, Reisebus sowie bahnseitig Personen- und Güterwaggons. Die Brandstellen können einzeln betrieben oder zu unterschiedlichsten Brandszenarien wie Lauffeuer und Feuersprüngen kombiniert werden. Daneben stehe bis zu 50 Requisitenfahrzeuge und weitere Bahnwaggons zur Verfügung, um beliebig anspruchsvolle Szenarien 1:1 aufbauen zu können.
(Beschreibung aus www.ifa-swiss.ch)

Bei diesen optimalen Übungsvoraussetzungen hatten wir die Möglichkeit, bei vielen Einsatzszenarien unsere Einsatzgeräte zu testen und an unserer Einsatztaktik zu feilen bzw. diese zu trainieren. Mit dabei war ein Tunnelfahrzeug (RLF-T) und das LUF-60, welches sich hervorragend bewährt hat.

Filmclip: [Videoclip, (c) Feuerwehr Landeck]

Hier können Sie weitere Bilder sehen: [ weiter ...]

 

12. Jänner 2010 - Zwischenwand aus Beton fiel auf Baustellenarbeiter


 

Im Landecker Stadtteil Perjen ist am Dienstag ein Baustellenarbeiter schwer verletzt worden. Aus ungeklärter Ursache stürzte eine Zwischenwand in einen Graben, fiel um und begrub den Arbeiter teilweise unter sich.

Der Mann arbeitete im Bereich einer vier Quadratmeter großen Zwischenwand aus Beton, die nicht fundamentiert war. Die alarmierte Feuerwehr Landeck sicherte zunächst die Wand gegen ein weiteres Senken und hob anschließend die Wand an. Der mit den Beinen eingeklemmte Schwerverletzte konnte dann geborgen und vom Notarzt und dem Roten Kreuz Landeck ins Krankenhaus nach Zams gebracht werden.

Die Feuerwehr Landeck war mit 5 Fahrzeugen und 37 Mann vor Ort und konnte nach rund einer Stunde - nachdem die Wand gegen ein weiteres Umfallen gesichert wurde - den Einsatz beenden.

Fotos: (c) Feuerwehr Landeck

6. Jänner 2010 - Jahreshauptversammlung der Stadtfeuerwehr Landeck

Fotos: (c) Feuerwehr Landeck

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Landeck im Stadtsaal Landeck:
Im Beisein vieler Ehrengäste und insgesamt 170 Besucher wurde die 129. Jahreshauptversammlung der Stadtfeuerwehr Landeck im 135. Bestandsjahr traditioneller Weise am 6.1. abgehalten.

Über das abgelaufene Jahr 2009 konnte noch einmal Rückschau gehalten werden. Die Feuerwehr Landeck wurde dabei zu 155 Einsätzen alarmiert, von denen 99 Technische und 56 Brandeinsätze waren. Bei 81 % der Einsätze wurden wir im Gemeindegebiet von Landeck gerufen und bei 19 % kamen wir außerhalb unseres Gemeindegebietes zu Hilfe.

Im Rahmen der JHV wurden neue Kameraden angelobt und andere für 25-, 40- und 50-jährige Tätigkeit im Feuerwehrwesen ausgezeichnet. Ein Novum war die vom Landesfeuerwehrverband neu geschaffene Auszeichnung für 60 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr. Diese neue Auszeichnung wurde an insgesamt 12 Mitglieder der Feuerwehr Landeck verliehen.

Für die Jugendfeuerwehr wurden die Jahresstreifen in den verschiedenen Stufen vergeben und sechs Kameraden wurden bei dieser Gelegenheit zu einem höheren Dienstgrad befördert.

Einen großen Teil der Versammlung nahm erfreulicherweise das neue Einsatzzentrum Landeck ein. Der Spatenstich erfolgte bereits im Oktober letzten Jahres und der Bau wird heuer errichtet. Der grobe Bauzeitplan wurde kurz skizziert und sieht vor, dass die Feuerwehr Landeck bereits Ende dieses Jahres in den neuen Teil übersiedeln wird. Die gesamte Fertigstellung erfolgt voraussichtlich Mitte 2011.

Filmbericht: [Kabel-TV Landeck ]

Jahresrückblick als Videoclip: [Jahresrückblick 2009 ...]


 


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Für weitere Fragen steht Ihnen die Stadtfeuerwehr Landeck unter EMAIL kommando(at)feuerwehr-landeck.at gerne zur Verfügung.

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