EINSATZZENTRUM LANDECK

Das neue Einsatzzentrum Landeck soll für die Organisationen Feuerwehr, Bergrettung und Wasserrettung zeitgemäße und auf die spezifischen Bedürfnisse abgestimmte Räumlichkeiten bereitstellen. Die gemeinsame Unterbringung der Rettungsorganisationen wird sowohl im Einsatzfall als auch im Routinebetrieb die Zusammenarbeit erleichtern und die Möglichkeit bieten, Einrichtungen gemeinsam zu nutzen.

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Lage

Das Areal des Neubaus liegt am Schenten westlich der jetzigen Feuerwehrhalle, zwischen dem Rathaus und der Eisenbahntrasse. Die westliche Begrenzung wird durch eine steil ansteigende Böschung gebildet. Die nach dem Bau des Einsatzzentrums verbleibenden Restflächen sollen langfristig ebenfalls einer baulichen Nutzung zugeführt werden, weshalb bei der Planung die zukünftige Erschließung berücksichtigt wurde. Zu diesem Zweck wurde vorbereitend bereits die Auffahrt von der Innstraße zum Schenten verbreitert und verbessert.

Interne Organisation/Funktionsgliederung

In enger Zusammenarbeit mit den Einsatzorganisationen wurde von DI Andreas Pfenniger die Projektplanung erstellt. Die Feuerwehrhalle lässt sich in drei Bereiche unterteilen: Dem Altbestand, die unterirdischen neuen Fahrzeuggaragen samt Nebenräumen und ein eingeschoßiger oberirdischer neuer Baukörper am Böschungsfuß. Im Neubauteil sind die Feuerwehr und die Leitzentrale untergebracht. Im adaptierten Altbestand ist die Bergrettung, die Wasserrettung und der Bezirksfeuerwehrverband untergebracht. Weiters befinden sich dort noch Räumlichkeiten der Jugendfeuerwehr sowie Lager- und Geräteräume der Feuerwehr.

Der Zubau schließt unmittelbar an die Bestandshalle an. Die Längsausdehnung beträgt ca. 66 m und die Breite am westlichen Ende ca. 51 m. Der überwiegende Teil der Gebäudekubatur ist aufgrund des Höhenunterschiedes zwischen Innstraße und Schenten unterirdisch. Parallel zur westlichen Böschungskante wurde ein eingeschoßiger, oberirdischer Baukörper aufgesetzt. Das Untergeschoß weist einen L-förmigen Grundriss mit einem vorgelagerten nach oben offenen Hof auf. Die Garagen der Einsatzfahrzeuge und die Waschbox sind vom Hof zugänglich. An der Rückseite sind das Katastrophenlager, Containerabstellplätze, diverse Werkstätten sowie Gerätepflegeräume und Lager angeordnet. Im westlichen Gebäudeteil befindet sich die Zentralgarderobe mit den WC- und Duschräumen. Der offene Innenhof dient auch als Aufstell- und Übungsfläche. Im Obergeschoß befinden sich neben der Bezirkseinsatzzentrale noch Büros, Schulungs- und Sitzungsräume. Dieser Gebäudeteil ist auch direkt vom Schenten zugänglich. Auf dem überschütteten Untergeschoß wurden Parkplätze für die im Einsatz- oder Übungsfall einrückenden Einsatzkräfte errichtet.

Bauliche Ausführung/Ablauf

Da die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr zu jedem Zeitpunkt während der Bauphase gewährleistet sein musste, wurde zuerst der Zubau errichtet. Noch während des Aushubes wurde mit den eigentlichen Bauarbeiten begonnen. Erst nach dem Übersiedeln in den neuen Gebäudeteil wurde der Altbestand umgebaut und gründlich saniert.

Im Februar 2010 wurden mit den Aushubarbeiten begonnen und die Feuerwehr zog Ende November 2010 in diesen Bereich bereits ein. Anschließend wurde der Altbestand umgebaut, renoviert und für die Einsatzorganisationen adaptiert. Die Fertigstellung erfolgt 18 Monate nach Baubeginn und die offizielle Eröffnung fand im September 2011 statt.

(Bericht: WEBSite der Stadtgemeinde Landeck, 1.1.2010)

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