2020 - Hubschrauberübung in Ischgl

Übung auf 2320m Höhe! - gemeinsames Training auf der Idalpe in Ischgl

Ischgl, 05. September 2020

Am Samstag, den 05. September 2020 wurde eine Fortbildung der Feuerwehr Flughelfer von Landeck und Imst auf der Idalpe in Ischgl organisiert. Neben den Flughelfer der beiden Bezirke waren noch 2 Hubschrauber, die BZ Landeck, die Feuerwehr Ischgl und die Feuerwehr Drohnen Mannschaften aus Landeck und Kufstein an der Fortbildung beteiligt. Unterschiedliche Einsatzlagen im Gebirge mit allen dazugehörigen Facetten stellen Feuerwehren grundsätzlich immer wieder vor große Herausforderungen. Im Gebirge kommen daher des Öfteren Hubschrauber zur Unterstützung von Einsatzkräften zum Einsatz. An diesem Tag konnten die Feuerwehr-Flughelfer ihr Wissen und die praktischen Fähigkeiten im Umgang mit Fluggeräten auffrischen und verbessern, um für etwaige Einsätze gerüstet zu sein. Regelmäßige Ausbildungs- und Trainingseinheiten sind Pflicht und Voraussetzung um Realeinsätze mit einem Hubschrauber durchführen zu können. Das Übungsgelände auf der Idalpe bot dazu ideale Voraussetzungen um die Fortbildung durchzuführen.

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Das Übungsgelände wurde in mehrere Abschnitte unterteilt: Beim Speicherteich Idalpe, auf (2320 m) wurde der "Absprungplatz“ für die Hubschrauber und die Lageführung eingerichtet. Neben den Flughelfern wurden von hier aus auch die gesamten Einsatzkräfte mitsamt der Gerätschaften in das Übungsgebiet geflogen.

Im Fimbatal übten die Drohnen-Operatoren von Landeck und Kufstein die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten der Einsatzdrohnen. Nicht nur die Suche nach Personen, sondern auch nach Glutnestern, die Sicherung und Erkundung von Einsatzstellen in gefährlichen Situationen wie bei Felsstürzen wurden dabei beübt. Im Zusammenspiel mit der Lagedarstellungssoftware Contwise-Lisa 2.0 wurden die Video-Live-Bilder der Drohnen in Echtzeit an die Übungsleitung auf der Idalpe gesendet und somit konnten die entsprechenden Maßnahme getroffen werden.

Die BZ Landeck stellte bei der Übung die ordnungsgemäße Kommunikation mit allen an der Übung beteiligten Kräfte sicher und übernahm die Lagedarstellung mittels CONTWISE-LISA.
Aufgrund der schwachen Funkverbindung wurde auch ein Gateway zur digitalen Funkabdeckung im Übungsraum installiert (das Gateway empfängt die Funksignale im DMO-Modus, ein eingeschränkter Modus bei dem direkt von Funkgerät zu Funkgerät gesendet wird, - ohne Netz - und speist sie in das digitale Funknetz - Trunkmodus - ein, somit wird der Kommunikationsfluss auch in nicht abgedeckten Bereichen gewährleistet).

Zusammenfassend konnte man die Übung erfolgreich abschließen und feststellen, dass alle beteiligten Einsatzkräfte bestens zusammenarbeiten. Auch die Zusammenarbeit mit den beiden Hubschrauber Crew´s , den Flughelfern und den anderen Feuerwehrmannschaften funktionierte hervorragend.

Wir bedanken uns bei unseren Partnern BMI & Heli Tirol für die ausgezeichnete Zusammenarbeit, der Silvretta Seilbahn AG und Agrargemeinschaft Pardatsch-Idalpe für die Zurverfügungstellung des Übungsgeländes und der Feuerwehr Ischgl für die perfekte Unterstützung!

Fotos: (c) Feuerwehr Landeck, 2020

Video: folgt

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Lagedarstellung der Feuerwehr jetzt in der 3. Dimension

Ab sofort können Feuerwehreinsätze im Bezirk Landeck mit der Lagedarstellungs-Software Contwise-Lisa mit einem 3D-Geländemodell dargestellt werden. Damit ist es österreichweit zum ersten Mal möglich, dass Feuerwehreinsätze mit einem 3D-Geländemodell exakt abgebildet und dokumentiert werden können.

Seit 5 Jahren setzen die Feuerwehren des Bezirkes Landeck bei Großschadensereignissen und Katastropheneinsätzen zur Lagedarstellung das Programm Contwise-Lisa sehr erfolgreich ein. Mit der Version 2, die seit Beginn dieses Jahres auch vom Roten Kreuz Landeck eingesetzt wird, können jetzt auch Livebilder und -fotos von der Einsatzstelle in das System eingespielt werden. Die Übertragung von Luftbildern per Drohne in Echtzeit ist genauso möglich, wie die gegenseitige Einsichtnahme von Lagedarstellungen der verschiedenen Einsatzorganisationen bei gemeinsamen Einsätzen. Damit bieten diese Daten auch eine bessere Entscheidungsgrundlage für alle Verantwortlichen in den Einsatzleitungen.

Nun ist auch ein weiterer Wunsch der Feuerwehren im Programm umgesetzt worden. Bei Einsätzen in schwierigem Gelände, z.B. bei Sucheinsätzen, Waldbränden, Murenabgängen, u.ä.m. konnte man bisher das Gelände vor Ort und in den Bergen nicht immer genau abschätzen. Mit dem neuen 3D-Modul von Tirol, das nun jederzeit zur üblichen Kartendarstellung eingeschalten werden kann, wird das betreffende Einsatzgebiet in drei Dimensionen visualisiert und eine Einsatzleitung kann bereits vor Entsendung einer Mannschaft das Gefälle, die Hangbeschaffenheit und das Gefahrenpotential besser einschätzen. Diese Möglichkeiten bietet derzeit keine andere Lagedarstellungssoftware bei zivilen Einsatzorganisationen und die Landecker Firma General-Solutions hat ihre Kompetenz bei der Katastrophenmanagement-Software unter Beweis gestellt

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